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September 1531.
sunder dm fünf Orten mce dann uns vorteilig sind, uns ouch darmit unserer ecren notdurft nach nit geholfenist), nüt dest minder von fridcn, rnoiv und cinigkeit wägen zuo lob, nutz, eer und wolstand gemeiner loblicherEidtgnoschaft, und damit man uns keins wägs zuoleggen und schuld geben mächt, daß wir zuo zertrannungderselben, zuo bluotvcrgicßcn oder anderem »nrnt ursach geben wöllind, das wir onch nie gesinnet, und obGott will meiner sinnen werdend, früntlich und güetiklich angenommen und die schandtlichen nnchristlichen Z'"^reden on alle nachfolgende straf und widerrüefcn ufhcben und uns güetiklich wysen, ouch zimlicher crbarer dingenan uns nützit erwindcn lassen; das aber die fünf Ort schlnchtlich nit nnnemcn wellen, snnder gedachte mittelder schidbotten glatt abgeschlagen, unangesechcn daß die selben nützit anders nßtruckend, dann das on das derlandtsfriden vermag, göttlichs und menschlichs recht crtrcit und die pündt snnst zuogebend. Wie guoten lust p)habind, die pündt rrnd den landtsfriden ze halten, wie nnmüctig inen ouch unser früntschaft, und rvie not mcnrechtens gegen uns syge, hat ein jeder halbvcrstendiger hieruß lychtlich zuo ermässen.
8. „Uud ob sy wol in irer vermeinten antwurt darnf tringend, diewyl der landtsfriden under anderemdes Vermögens, daß jederman by sincn fryheiten, gcrechtigkeiten und altein harkommcn wie vornaher belybe»,daß dann wir sy by irem alten gloubcn bl>)bcii (lassen) und nit darvon tringcn söllind; darzuo wenn wir »ie»die, so uns zuogeredt, anzeigind und die unser» strafind, so ivellint sy die iren ouch strafen; wo man sy darbynit belybe» lassen welle, so bütind sy recht, mit crbietung, die pündt und den landtsfriden an menklichem, derdie an inen halte, ouch zc halten ze.; mag doch sölich vermeint unbegründt verautwurten wider den landsfridcnkeinen grund haben; dann der artikel wyset mit underscheid, daß nemlich jeder teil usscrthalb den artiklen, u»landsfriden verlybet, by sinen gcrechtigkeiten und altem harkommcn belybe» sol. So aber gedacht unser Eid-gnossen von den fünf Orten in kraft des landsfridcns gelopt und zuogcseit, unseren glouben nit zuo fechde»,wie kau sy dann diser artikel wider sölich ir zuosagen schirmen. Wiewol wir ouch nie gedacht und »och »>tgedenkend, sy von irem glouben oder einichen anderen iren fryheiten, gcrechtigkeiten ald alten harkommcn zeträngcn, soferr daß sy unser» glouben nit fcchtind und das gottswort (so sy ächtert christcn sin und den lands-fridcn halten wellend) fry lassind. Sol nun der gloub, der uß gottes wort und heiliger biblischer gsthmstgründt ist, in kraft des landsfridcns ungefcchd und ungestraft sin, mit was billigkcit könnend sy dann abschlache»,daß man gcmelte Testament in iren oberkeiten nit läsen und fry ungestranft darvon reden sölle. Was ist esouch audcrs daun ein gesnochtc färb zuo irer vermeinten uerglimpfung, als sy sagend, wenn wir die uustu»straafend, so wellend sy die iren ouch straafen; dann wo ist inen doch je in unser» oberkeiten so schantlich Z»"'gcrcdt worden, oder wo habend sy uns doch je einen anzeigt, den wir nit gcstranft habind; ungezwyflet werdendsy keinen finden, der sich sölichcr lästerlicher schmähungen wider sy je gebrncht Hab. Gott wölt, daß sy
uns, wie wir gegen inen gcsinuet, so wärind wir ungezwyflet discs nnrats wol gegen einander vertrage». Daßman aber den predicnntcn, die an statt der Propheten die süud und lasier ze strafen schuldig, ireu mund könneoder solle verstricken, daruf dann unser Eidgnossen tringend, achtend wir sölichs weder göttlichen noch menschliche»rechten, ouch keiner billigkcit gcinäß und in der christenhcit nie gebrucht sin. Wiewol wir achtend, wenn unse>cpredicantcn irer leer und straafen halb je gercchtfcrtiget werden füllend, es möchte gar nit zuo inen bracht werden,wie villicht zuo suuderem uuguust von inen usgeben wirt.
9. „Daß sy aber sich des landtsfridens, rechtens und der pündten zuo getrosten uud sich deren ze h»lb'»so hoch und vilfaltig berüemcud, mag ein jeder wol verstau, wie inen sölichs vom herzen gang, und daß eöallein zno irem glimpf und unserm nnglimpf, uns damit by erbarm gemüeten der Unbilligkeit verdacht Z"machen, fürgcwelbt wirt; dann so sy den Hiltprand von Einsidlen, der uns mit unmenschlichen, ungehöric»schandrcdcn Übergossen, und einmal darumb gewichen ist, nüderumb begnadet, item setz in Hangendem bcricht du!tanngrotzcn, die als ein pnrtyisch nfrüerisch zeichen mit dem landcsfriden abgestellt sind, nüderumb ontragen zuo Schwyz offenlich genieret und erlaubt; darzuo jetz etlich fromm bidcrb lüt zuo Lucern, allein m»dcß willen, daß sy die obverschribnen früntlichc» schidartikel, so inen uß unser deren von Zürich statt durch ei'»»guoten fründ umb merer berichts willen der warhcit zuogeschickt worden, under sich selbs nßgeteilt und gelap'Hand, in gefangenschaft und an ein seil geworfen, allda als umb verrätery crsuocht und jämcrlich über a ^unerbar (?) verschulden gcniartcrt, geschwygen dz es leider dahin kommen ist, wennsy glych unser glimpflich gebe» ^