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Januar 1528.
„Daß keiner red, bis im(s) die Presidenten erloubind oder so sy in der nrfrag Harum fragend und erlaubendze reden.
„Daß die Presidenten die ordnung habind: Erstlich die bischoff oder ir Kotten, demnach (von) unfern liebenEidgnossen nach den Orten und Zuogewandtcn, zum dritten von den Stetten Kostenz, Straßburg, Ulm, Mem-mingen, Jsnach, Lindouw, und zuoletst all die, so sunder(s) beschriben sind von den Herren, als Buochstab,pfarrer von Brugg und der glychen, ouch der Nüwdorfer von Rotwyl.
„Und so das beschechen, daß demnach die genampten geistlichen durch alle unser gebiet hin von einer vogtyzuo der andern, jeder insonders von den Presidenten erfordret (werde), ob er der predicanten gründ vernüegig sy(e)oder nit, und wo nit, sine gründ anzeige.
„Daß zuo guotem end und fürdrung der warheit ein(em) jeden, der zuo red und Handlung erfordert wirt,wie obgemelt, zimen (soll?) nach erloubung der Presidenten zuozespringen, wo er meine, daß die warheit jenenwollte dahinden blibe(n) oder verdunklet werde(n).
„Als dann von frömbden und heimschen hie sind, die mit iren widersttchern spän und darumb erlütrung hieze geben oder zc nemen eintweders verhoffcnd oder angesagt habend, bedunkt uns guot, daß derselben ein jedersinem widersächer rüefe und in fragen mög, ob er der fach also oder also vernüegt sie, und sofer der Widersachernit vernüegt wöllte sin, er im darumb ursach anzöige, damit allweg vorbehalten der Presidenten ir ampt, daß syniemand lassind ein gnuogsam verhörte matery nülich und muotwillig widerunib eriifren.
„Daß all Pfarrern und seelsorgcrn und predicanten von unser Herren statt und land und gebieten, ouchander berüeften, nit verruckind bis zuo eud der disputation.
„Deßglichen all pfarrer verschriben und ufgezeichnct werden.
„Haben die Presidenten begert, sy des eids ze erlassen und (sich) gebür(end)er gelübt und trüw (ze) benüegen;haben min Herren darinne inen gewillfaret.
„Deßglichen begert etlich (ze) geben von wegen der Wülschen." St. A. B-m: KUchi. Angelegenheiten.
64) „Die so für sich selbs uf der disputatz schriben wellend und die ordnung, irthalb
angescchen, ze halten gelobt Hand."
Von Zürich! Meister Uolrich Zwingli Conradus Pcllicanus Franciscus Zitik Caspar Großma»Nicolaus Zender Hans Fries Johannes Schneid, pfarrer zuo Tellikon Ulricus Zink, pfarrer zno DirntcnJohannes Wagner, pfarrer zuo Pfcffikon Johannes Bumman, von Altstetten Wolfgangus Kröul, schuolmcisterzuo Rüti Petrus Schinder, von Laufen Heinrich Pfyffer, lütpriester zuo Maschwanden Johannes HallerWilhelm Keller. (Von Stein sind zwei genannt, Jakob Grotsch und Lienhard Wirt, aber hier durchgestrichen,da sie weiter unten folgen). Wintertur ?c. Heinricus Lüti Johannes Boßhart Uolricus Werdmüller, vonRickenbach Laurentius Meyer, von Wintertur Johannes Seiler von Slatt Wolfgang Grüter, lütpriester znoNümlnng M. Johannes Brunner von Meßlingen*) Johannes Stucki, von Rotenflik' 'Michel Schaller, hclstczuo Bern Burcardus Notpletz, von Brombach byBasel Johannes Hug Küng**) Cuonradus von MettmcnstettenFridli Brunner von Glarus Sebastianus Häßli, schuolmcister zuo Basel Oecolampadii diener Johannes,lütpriester zuo Kilchberg in Baseler pict. Mathens Hiltbrand van Bruck M. Jacobus Jmcli Uolrich Kräinc»,zuo Rußikon Heinricus Linky, von Schaffhusen. Petrus Wernli, von Schaffhusen Johannes Ungler, vonSt. Gallcn. Straßburg: II. Wolfgangus Capito Martinus Bucerus Georgius Uolrichcr. Augspnig -Johannes Stosflcr Caspar Hubcr Wolfgang Weckinger. Mcmmingcn: Georgius Gigi, predicant z-Johannes Klober, schuolmcister. Lindouw: Bonaventura Schmidli Thomas Gasser, predicant z. L. PauluoFagius, schuolmcister zuo Jsna (Jsuy). Uolrich Gcracher, uß Franken Kilchherr von Rorbach, JohannesGepell (?) Beringen Wir(temberg?): Melchior Studly Johannes Mag von Schaffhusen, schuolmcister Z»oBurgdorf, hat geschriben uf den inj artikel. - St. A. B-m: KUHl. Angelegenheiten.
65) 1528, 12. Januar. Bern an den Bischof von Lausanne. ^Uovorsnckissims prosul, prsviu oowwonckutions ckollitu. 8pos nollis erat putornitatom vsstrnm ckispntutionom noatram ack illustrunäum gioriam Um
*) Vgl. Zt. in, z i (Hans Briner von Wifiliugeu). ^) Vgl. ebendort Joh. Hug, pf. z. Höngg.