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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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Januar 1528,

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26) 1527, 21. December (Thomä). Freiburg an Bern. Man würde dessen Ansuchen, betreffend den Stadt-schreiber, gern willfahren, könne aber denselben nicht entbehren, da man einen neuen Seckelmcister habe. Zu demTag in Luccrn habe man allerdings, auf ergangene Einladung, einen Boten geschickt, der aber noch nicht zurück-gekehrt sei, svdaß Man Nicht wisse, was dort gehandelt worden. St. A, Bern: Kirchl. Angelegenheiten.

27) 1527, 21. December (Thomä). Solothurn an Bern. Antwort auf die letzte Zuschrift, die Disputation ?c.betreffend. 1. Des Stadtschrcibers halb habe man bereits willfahrt, im klebrigen aber die Rückkehr des nach Baselgegangenen Boten erwartet, der gestern erst gekommen sei. 2. Auf den Tag zu Lucern habe man allerdings, infolgeschriftlichen Ersuchens, eine Botschaft geschickt, jedoch mit dem Auftrag zu handeln, was Frieden und Ruhe fördernkönne, aber nichts, was Bern nachtheilig oder mißfällig wäre; das dürfe es »»gezweifelt glauben. 3.Und nachdemir uns hievor üwer vorgenomncn disputation halb geschribcn und begert haben, unsere gelerten uf soliche komenze lassen und zuo vermögen, ist nit ane, wir haben der disputation halb zuo Baden gehalten allerlei fürsorggetragen des widerwärtigen willens (wegen), so dnrus geflossen, als wir onch (warlich guoter Meinung) in bedenkenallerlei), so beschwerlichs folgen möchte, nit ane sorge sind, und wo es l») üch zno finden, lyden wurden, daßgedachte üwere disputation diser zyt angestellt; wo aber üch sölichs unanmüetig, diewyl wir der gelerten, die sichdisputierens underzüchen (mögen), wenig haben, sind wir rätig worden, niemand zu verordnen und darby ouch,safer sich jemand darzuo tougcnlich crfunde, demselben nützit abzuoschlachcn, sunders also menklichem fry ze lassen;aber wie unser Seckelmcister Urs Starch üch unser befelch hievor angezöigt, soll mcnklich, der uf gedachtedisputation sich fliegen wöllte, zuo derselbe» und wider an sin gewarsame durch unser statt und landschaft sichcrheitund geleite haben"... n>.

28) 1527, 23. December (Montag vor Weihnachten). Bern an Basel. Antwort auf dessen Zuschrift betreffendHr. Bär. Man ersehe daraus gute Geneigtheit, den diesseitigen Wünschen zu entsprechen, und bitte daher nochmalsdringlich, im Namen Berns den Doctor anzugehen, daß er das Amt eines Präsidenten verwalten möchte, mitdem wiederholten Erbieten, ihn kostfrei zu halten ze. Wenn er aber durch leibliche Schwäche verhindert wäre,das anzunehmen, so bitte man Basel, einen andern Gelehrten als Präsidenten abzuordnen, jedoch auf KostenBerns, und darüber umgehende Antwort zu geben. St.A. Bern: Zeutsch MG»-» <z. sn> i>.

29) 1527, 23. December. Bern an den Bischof von Lausanne.Ilumiii reoommenckntiono promissn,reverenckissims pnter, pnstor vigilnntissime. Vickimus, perlogimus et intslleximus en guibus super institutnckisputations r. pnternitns vestrn Neris nostris responcket, imprimis msntionem taoiencko, r. pnternitntemOestrum ogro nverbogue nnimo suseepisse iickvi ckubitntionem sxortam, eo guock eonoervntis turbis ventilnrickebent nbsgue nuetoritnte illius gui ketri vioem implsre knlso asseritur, <zuum nee vitn nee ckoetrinn illincksimilnri possit, nee gunntum oulex elepbnnto. (leteros prelntos et prinoipes ebristinnos obmittimus, guigunntum reipublioe obristiane prosint nut oonsulnnt, ownibus guibus veritas oorcki est, juckiennckum relin-guimus. (juock nutsm ckivini eultus veregue tickoi ckoetrinn sint in vulgus procksncki, vsl illuck svangeliumckemonstrnt, guock inuncki Lervntor, ('liristus ckesus, ckisoipulis suis in Universum orbsm missis omni orentureavnngvlium preckionro oommisit. (leterum guock nck tum nrckuum negotium viros snere Zoripture peritos inpromptu non linbentis, non sntis mirnri possumus, guum et pnsture vestre ollioium reguirat Pastoralepeckum nck oves retinenckns Semper pnratum bnbere et vsre ticke! pnbulum illis omni momento mnnckuoatumprebere, guo tit, ut nee brume intemperiss, nee mnris prooellosn tempestns pnternitntem vestrnm nt> in-vitatione bne nvertere ckebent, nee in nliuck tempus ick prorognro possimus. t)uoeiren r. pnternitntemvestrnm iterum ntgus iterum nckmonemus, preenwur st instnntissime reguirimus, primis nostris Neils obbaue enusnm illi ckestinntis sntisknoint looumgue ckot, ut non solum pnsture vestre eIii entin, verum etinmcommissi gresis nmor im publieum prockent. Erat in et pnx Vei sit vobiseum, ^men."

St. A. Bern: Latein. Missiven I. Lea >1 (loratum« !>).

Abdrücke geben Stürler I. 219, 229 und Herminjard II. 76, 77.

30) 1527. 24. December (Big. Nativit. Christi). Rothweil an Bern. Antwort auf dessen Beschwerde überdas von Georg Ncndörfcr, Prior zu den Predigern dahicr. geschickte Büchlein. Dieses sei ohne Wissen und