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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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Februar 152k.

„Daneben so ist doch meins g. Herren ratschlage: Demnach Zwingiis unleren und schriften nit allain inZüricher landschaft, sonder (in) vil mer Ocrter der Aidgnoschnft, auch an ander örter und stctten des hl. Reichsnusgespraitet seyen, und bischoflichem ampte wie oblaut voran zriegehörig, die cingewachsnen irtumben und kätzereyenjeder weil wider auszereiten, daß dann gemain Aidgnossen die vier Bischöfe irer landschaften, Costanz, Basel,Chur und Losa» auf ermelt gespräch oder collation beschreiben, als nämlich daß ir f>>. G"- wo immer möglichin aignen Personen oder, so das nit gesein möchte, durch ir vollmächtig amvält, und jeder sambt zweyen christen-lichen der heiligen Geschrift verstendigen männern alsdann auf ernennte«» tage m«d malstatt erscheinen.

„Dieweil aber deren noch zue wenig, und aber daneben zue besorgen, ob ivol gemain Aidgnossen sich außerirer Aidgnoschaft sich mnb gelcrt leut bewerben, daß doch dieselbigen nit leichtlich nnfzebringen sein werden,dieweil Zwinglin alle die, so mit ime je disputiert oder wider seine verfüerischen bücchlin geschriben, bisher aufshärtest geschendet und ct«vo durch unbekannt namcn ganz lasterlich geschmücht hat; zue dem auch von kürze derzeit wegen schwer sein will, ctlich gelcrtcr von Paris, das doch sunst fast guet war, zue beschicken; darumb«virdet geraten, daß gemain Aidgnossen fr- Dt. von Oesterreich schriben, «nit beger daß ir Dt. bei baiden irerDt. Höchen schuelen Freiburg und Tübingen verfliegte, damit jede schuel zwei« christenlich der hl. Schrift Doctores,nnd so der lutherschen sect nit anhängig wären, zue diser verhör schicke«« und verordnen wollte.

„Desgleichen auch an die fürsten von Bayer geschriben und begert würde, daß sy ausser (aus) irer schuelJngolstatt („Jngoltschaft") zwcn wie oblaut verordnen wöllten. Ob aber das, dieivcil D. Eck auch von bannenain arglvon brächte, so möcht dem Pfalzgrafen zue Heidelberg in maßen wie oblaut geschriben werden.

„Daß auch zwei« christenlich Doctor(cs), so «nit lutherscher kätzerey nit befleckt, ab der universitet zue Baselbegert wurden.

„Und so die also beschriben nnd ankome», wurden iro in ainer anzal rvj Personen, welche mit saint den vierbischöflichen anwälten über D. Ecken und Zwinglins reden und Widerreden erkannten und urtailtcn, oder «voZwinglin nit erschin(e), über sein(e) ausgegangen(e) verfüerischen büechlin. Sölcher Personen wären auch fastgenueg, «völche dann von iemand (niemand?) gescholten oder für ungnuegsam oder argwönlich geachtet werdenmöchten.

„Ob aber an obbeschribner anzal Doctores ainer oder mer, aus wölcherlai Ursachen das beschäch, abgiengenund nit erscheinen möchten, daß dann an deß oder dero statt D. Conrat (Treger), Augustiner provincial zueFreiburg in Niechtland (sie), D. Johann Burkhard! von Bremgarten oder ander, die dem Zwinglin unargwönigwären, beschriben werden.

„Wie auch gemain Aidgnossen den fürsten zueschreiben, also mügen sy auch den Höchen schuelen i» sonderhaitschreiben und jcklicher Höchen schuel dero büccher ains fürderlich schicken, so Zivingli nach der ersten Disputationanno im rriij hat lassen ausgen, «völchs titcl ist Uslegen und grund der schlußreden und artikel ?c. Dann indisem bücchlin gar nach all sein irrig und vcrfüerisch ler begriffe» ist; söllen auch von den Höchen schuelen begeren,in mittler zeit bis auf den beschribnen tag solich büechlin zue eraminieren, damit, so der tag koinpt, die fachbester förderlicher zue cnd gebracht werde.

„Ob man aber die Kriecher nit bekommen, alsdann möchten sy die fürnemsten Hauptartikel aus Zwinglins(andern) büechern stechen und die auf die schuelen schicken.

„Weiter so soll allen obgeinclten ein frei sicher gelait zue und von zuegeschriben, und so der tag schier seinwürt, jcklicher person schriftlich übcrsendt werden.

„Desgleichen soll auch D. Ecken bei zeiten verkündt und ain verschriben gelait zuegeschickt «verde».

„Es sollen auch zwei« geschickt Notar», die latinischcr und teutscher praiik (ge)braucht und geiebt sind,beschriben werden, welche all ding ordcnlich aufschreiben.

„In was gestalt mein g. Herr achte, die gschriften an die fürsten und Höchen schuelenungefarlich zue stellen sein.

„Item damit die fürsten und Höchen schuelen nit gedenken oder verargwoncn, daß gmain Aidgnossen etwasZweifels in« glauben Helten, oder sich von der gemaincn kirchen absündern wollten und auf disem tag neueordmmgen machen, «vie dann an andern orten solche gcspräch auch gehalten seyen, aus wölchem argwon die fürsten