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Januar 1526.
Schultheißen von Driburg und anderer Herren und burgcru, wölich das warlich müssen und das bczügct Hand vorden znogcsatztcu der drycu Stetten gegemvürtig nüns Herren von Savoy Kotten.
4. Item den andern artikel bcrüercnd, ... so hat er zuo mcr schmach in mitten in der statt Jens am platzdes merkts ein ecrenman am seil lassen ufziehcn, so sich Jehan Arloz uempt, ein tuochman und burger zuo Jens,deß zeichen (ziehen?) wir zügnuß an min Herren von Müliuen, riltcru, und jnuker. Bastian von Dicßbnch, sodozcmal zuo.Jens gcsin sind.
5. Wyter betreffend den artikel, ... daß der Herzog über die genannten Jenfcr und ouch die statt Jens dhcinerkanntnuß, auctoritet, urteil noch herrligkeit haben sol noch hat, sundcrs ivas er thon oder hat heißen thuon,der genannten statt von Jens ist alles mider recht und billigkcit beschecheu; dann die statt ist allein dem bischofvon Jens, ircin Herren, underthänig und sunst niemands anders, und zuo bewärung und bcwysung derselbigculegend sy ir brief und bull dar, ivclichc gar luter und klar ist, und ob der genannt min Herr von Savoye odersine gesandten etliche recht crzöigen und darwidcr reden wellten, der selbigen bull widerwärtig, wellend st) anderrecht und zügnuß darthuou und allwegen nntwurtcn, als bidcrben lütcn zuokumpt.
6. Antreffend die anderen artikel, die do langen uf Iren tresoricr, ... so nntwurtcn st) all gcmciulich, als inenzuo müssen ist, daß ein ander ir tresoricr von Jens, der dozemal au dein cnd gcsin ist, und der das gelt usgcbeuhat zuo Handlung der fach, der ist hie gegemvürtig, wclichcr darum antwnrten wirt in gcstalt eins bidcrmans.
7. Und imster, sidt daß st) hie ussen sind gesin, so hat der genannt tresoricr zum teil rechnung geben zuo Jensund zum teil bczalt; jedoch so hat er nit rechnung geben, als (sich) das gehört, und ouch uit an dem cnd, dasölichs von alter har gcwont ist, und ouch nit vor denen, so dnrzuo geordnet sind; wann die zwcn fürtrcffenlichstcusind hie in ir gcscllschaft.
8. Und zuo dem, . . . (daß irc gücter öd und uugcbuwen . . bcliben), so ist deren ciin, so in der gesellschafthie ist, erst by sechs tagen vor dem, als min Herr von Savoye zuoletzt von Jens gcschciden ist, widcrum nach-gelassen, sine gücter zc buwen und IN ercn ze halten. St. A. Bern: A. Ginf. (Ein sranzösischlS Original ist nichi vorhanbrn).
Endlich sind noch einige spätere anzureihen:
14) 1526, 12. Januar. Bern (Schultheiß und Rath) an Frcibnrg. „Nächst gchaltner tnglcistung b>) unsvvii wegen fürstlicher Dt. von Savoyc und (der) abgetretncn Jcnfcrn, als wir unser(u) großen Nat deß undanderer fachen halb besamlct, ist uns durch dieselben unser burger allda fürgchnlten, wie dann üwer crlich, hoch-w>)s und treffenlich botschaft, zuo bcmcldtem tag abgcfertiget, sich mit klag gcgeii etlichen unsern burgern undandern entslosscnj inen . . uf ir bcgcr uit mögen verlangen, für denselben unsern großen Nat ze kamen, dcßhnlbouch dhein mcr under den versamlotcn botleu mögen werden, wclichcs uns secr bcfrömbdct und hoch beduret;dann unscrs wüssens können wir uit befinden, daß sölichS üivcrcn Kotten durch lins oder gcmcldteu vcrsamlotciinbgeslagen sye, iiild sy, ilwer Kotten, ouch deß dhcins megs begert hnbiiid, dadurch aber uns großer unwill undividerdruß, daß wir sölichs beschuldiget, entstanden und gänzlich nützit guotes darus erwachsen. Harumb an üchunser gcflisscu crnstig bitt langt, üch nii denselben üivcrn Kotten ze erkunden, ob sy sich einiger gcstalt deß erlütertund erklagt, und wicwol wir uns nit verstehen, sölichs . . durch üwer bolschaft beschecheu sin, nüt best Inindcrhierüber üwer schriftliche antwurt by discm harumb gesandten löufcr, unser ccreu ze bcivareu und Uneinigkeit zcfürkommeu, bcgeren"... St. A. Bemi Tc»tsH Misstve«, i>. c. so».
15) 1526, (c. 14. Januar). Freiburg an (Bern). „Uciver schrybcn Hand wir empfangen und verstanden,wie villicht unruow by üch erwachsen möcht, das uns von herzen leid wär, wclichs wir, Ivo semlichs in unsermvermögen wär, wenden wetten, soud ir uns gänzlich vertruwcn. So (nu) üwer schrybcn Inhalt, daß si(ch) unserbotschaft soll erklagt haben gegen etlichen üweru bürgeren, daß si nit Hab mögen für üwern großen Nat kommen,uf das wir si all beschickt und gefragt Hand, haben si uns zuo verstau geben, wie etlich üwer bürgeren am morgen,als üwer großer Nat zuosammen gieng, si gefragt haben, ob si nit für densclbigcn wellten; haben si inen gesagt,si sigen nllwcgens, als die dry Stett by einaudern gesin sind von der Jcnfer wegen, in irem Rat daran gcsin,daß der Handel für die burger komm, Hab uit mögen si»; die red syg aber nit in klags wys beschecheu, sundcrsdaß ir rat nit hat mögen das mer werden under den dryen Stetten . . . (Wiederholungen). Wir haben ouch