Obrigkeit ist, die ist von Gott geordnet.Wer sich nun wieder die Obrigkeit setzet,der widerstrebet Gottes Ordnung, dieaber widerstreben, werden über sich einUrtheil empfahen; denn sie trägt dasSchwerd nicht umsonst, sie ist GOttesDienerin, eine Rächerinn, zur Strafe überden, der Böses thut, Röm. 13.Den Unterthanen.Kebet dem Kaiser, was des Kaisers ist:Und Gott, was Gottes ist. Matth.am 22.So seyd nun aus Noth unterthan, nichtallein um der Strafe willen, sondern auchum des Gewissens willen. Derohalbenmüßt ihr auch Schoß geben, denn es sindGottes Diener, die solchen Schutz sollenhandhaben. So gebet nun jedermann,was ihr schuldig seyd, Röm. 13.So ermahne ich nun, daß man für allenDingen zuerst thue Bitte, Gebet, Für-bitte und Danksagung, für alle Menschen,für die Könige, und für alle Obrigkeit,auf daß wir ein geruhiglich und stilles Le-ben führen mögen, in aller Gottseligkeitund Ehrbarkeit, dann solches ist gut, da-zu auch angenehm, ꝛc. 1 Tim. 2.Erinn=
Druckschrift
Enchiridion. Der kleine Catechismus, für die jungen Knaben und Mägdlein, aufs einfältigste in Fragstücke verfasset, samt etlichen schönen Gebetlein
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