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Urkunden und Regesten zur Geschichte der Burggrafen und Freiherren von Hammerstein : mit Stammtafeln, Siegeltafeln
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seinen Vetter von Virneburg geschrieben, dass Restitution geschehe.Wofern er dessen sich weigerte, müsste man sich gedulden bis zuanderer Zeit. Endlich begehrt der Erzb. des Landskronen Haus-frau, seine Base, zu begrüssen.

Anno s. Argentine, fer. 5 p. diem b. Utelrici.

v. Steinsehes A. Nassau, Rep. v. 1600, Reg.

1) Es wird dieser Brief ohne Jahresangabe nach Ausweis der Regesten überKg. Heinrich VII. aus dem Jahre 1310 stammen.

2 ) Gerhard wird im Rep. irrthümlieh schon Bgr. genannt, welcher Titel ihmjedoch erst 1313 nach dem Tode seines älteren Bruders Friedrich zukommt.

1310, Juli 11. 239.

Albert von Hammerstein, Chorbischof am Dome zu Köln,erscheint unter den Vermittlern, ivelche Erzb. Heinrich II. von Kölnzum Schutze der Freiheiten der kölnischen Stiftskirche ernennt, umalle Abiveichungen zwischen dieser und ihm zu entscheiden.

Dat. et act. Colon, a. dom. 1310, sabbato ante fest. Margarete virg.

Or. Staats-A. Düsseldorf, Domstift 417. Gedr. Lac. 3, 88.

1310, August 12. 240.

Unterdechant Hermann von Renneberg, Chorbischof Albertvon Hammer stein und Schulmeister Wedekind, Domherren zu,Köln, entscheiden als Schiedsrichter in dem Streite des DechantenRutger (von Hammer stein) und des Cap. von S. Aposteln inKöln mit Werenbert, sei. Tilmanns Sohn von Nimwegen, ivegen desRottzehntens in den Ortschaften uppet Hegeveit, in der Oye, inUbburgen, in Hülsen, in Hantart, in Hese, in Wurde, in Linden-holt und in Honigholt im Kirchspiel Nimwegen.

Or. Staats-A. Düsseldorf, S. Aposteln 102. Die SS. der 3 gen. Domherrendes Domcap. und des Ofßcials erhalten.

1311, Mai 6. 241.

Erzb. Heinrich von Köln schlichtet durch schiedsrichterlichenSpruch vielfache benannte Streitigkeiten zwischen dem Propst,Fr iedrich von Hammer stein, und dem Stifte von S. Andreasin Köln, darunter auch super iure percipiendi fructus seu redditustrium ecclesiarum in dyocesi Moguntina existencium, nämlich Engel-stadt, Ockenheim und Stadecken (vgl. 363J.

Or. Staats-A. Darmstadt. Gedr. Bauer, Hessische Uh. 3, 1053, Anm.

1311, Juli 3. 242.

Friedrich von Hammer st ein, Canoniker zu S. Florinin Coblenz, wird von seinem Schicager, dem Burggrafen Gerhardvon Landskron, als dieser über seinen Nachlass verfügt, mit mehre-ren Anderen zur Ueberwachung der Ausführung seines letztenWillens ernannt.

Universis presentes litteras visuris seu audituris ego Gerardusmiles, dominus de Landiscrone, notum facio publice per presentes pro-