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SGBiganb Bemerft, als ©egenfajj beS offenen, ungebotenen©ebing l ) ju betrauten.
©er Ort, wo ba.8 (Script gehalten würbe, war im»mer ein geheiligter; er ftanb, »or jebem Ueberfatt gcficfcjcrt, in be§ Königs Sct>u$ (beS Ijettigen SReic^ö b>im«lieber Sldjt) unb lag in ber Kegel auf einer freien unb erljölj»ten «Stelle, ©er ©ericljtsftuljt beftanb aus brei Saufen,reelle in $ufeifenform naef) brei Seiten einen £ifcb, um=f(|toffen. ©er SRicSter (greigraf, Stut)lrict)ter) fafi auf bernüttelften ©an?, bie greifdjöffen auf ben Säulen jurSeite. 2 ) ©er ifticfjter, roeldjen in Sortmunb feer Äaiferernannte, unb bie greifcfyöffen, welche ftdj aus bemStanbe ber freien felbft ergänzten, mußten ftrengrecb>lic§e Banner fein, edjt unb reci)t geboren, in »ollemSeftjs ber StanbeSeljre unb etneS guten SRufS. Siemufjten für ifjre guten Sigenfdmften ^Bürgen ftetlen, unbwürben mit einem ferneren Sibe Belegt. Sie Ratten it}re
erregten $f;nntdfte. ®ie Urfunben überjeugen uns, baf bieSlnflage, .ßorlabung, SScrtljcibigung unb Urtljeilgfinbung beibem gcfymgetidjte (geljmr ober gm s ©tubje) fo loyal Weiten,Wie |fe in jenen Seiten mit gefunben Werten tonnten, »tellooalet, ali im allgemeinen bei ben übrigen Oetidjten, »onbeten uBiflfutlidjifeit, ungemnfigter unb für ben fficcrjtsSfcljufcgefä^tlidjet §>afi uub gotmloftgfeit aud) bie ©ortmunber (5()tonifDiele S3eiege liefert, ©ie gefingerteste ermeifen ftrt) <\U baä bireetc@egentl)eil »on bem, loa« eben jene ©abreibet barauS machen,©tatt SBctfjcuge ber SBillfüt Waten ftc QBädjter beä s Jted)io.SaS gaujtrecfjt ju brechen, ben Canbftieben ju fid)etn, über*Ijautot baS Cffccrjt ju »erroirflirijcn, mar iljre Slufgabe. unb sroatim ebelfien ©inne. ,,©ie follen bor @ott mel)t 3ucfjt in tljretDrbmtng l)aben, als anbete, Weil bie 3ucr)t in ttjnen SBeWeiSgöttlicher Siebe rjat," fagen ib,te'©taiuten. s Jcut ber 25etbrccr)erbrauste »or itjnen ju jittern. Sic 9Xumereiett unb bie ftnnlofengotmeln, welcije man ifjnen anbietet, waten in ben Statutenfogar auäbrftrflicr) »erboten.
') ©ie greigrafen tjatten auger bem ger)mgericr)te, meldjeSgu ben gebotenen ©ebingen gehörte, Weil man baju gelabenleerten mujjte, aueb, jäljrlicfi, noer) auf ganj beftimmten (2— 4)Sagen ungebetene ober offene ©ebinge *u [jalten, auf bem alleStngefcffencn itjrcei @erirt)ts bei ©träfe erfdjcinen mußten, ffloneinem folgen t;anbclt 9Jr. 178. bcö II. SBanbeS. 3u ©ortmunbWutbe baä ungebetene ©ebing an 4 Sagen gehalten.
2 ) 3n Dortmunb iji ber ©ertdt>töpurj[ auf bem Ser^ifd)--fflärfifdien S8a6nb,ofc nod} »orfyanben. Sifdj unb SJänfe ftnb