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Statutarrecht und Rechtsalterthümer der freien Reichsstadt Dortmund
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39. Die Kreiner geuet vur jre braden twelf penningeto kolleim.

40. Dit sint verkorne wort in den Sess GildennDie einen Sehalck hett, of Boue, of hören son,Die einen Kiff makel mit vursate,

Wan men bodt heuet, die dar dan nicht komen vnd

wes dar dan ouerdregen is, mit seheltworden we-

deraehten.Segt, hie en sy dar nicht gudt genoch tho, dar tho

ghane.Die einen wyset vp ein quyck, offte vp sin moder, off

der glichen vnredelichen worden.Die groue vnredeliche eide swor, als, Götz herte,

bloit offte wundenn. Die einen hette leygenn.Segte dat jne die vögele etenn of andere dyre.So ein an die galge hette gaenn, offte der glichen.

41. Schulde sich jemantz mit dussdanen verkornenworden vp einer stede dar sie van jrer Gilde wegen ver-bodet weren, sie hedden die Gilde gedient ader nicht, siebrechen der Gilde drey Schillinge, kyuensie beide, sie bre-ken beide.

42. Schulde sich auer jemänt vthe den Gildenn entegenden anderen vp dem Lohus, off vp dem Raidthus off vpeiner steden, dar jrer wat verbodet were van der sess gil-den wegen, syn broche wer drey Schillinge.

43. Breke dat jemant, wan man gemein Bodt heuet,vp dem Lohuss, off vp dem Rathuss, die dey gilde nichtgedient en hedde, mit verkornen worden, so sali die aldesteRichtman van sanct Johans Gilde den man thor stunt-men vnd seggen, du sprekest hir verkorne wardt, dar wylwy jw Richtlude vmb ansprechen.

44. Wan men dar na ein Bodt hefft, die dey Gildegedient hebn, so mögen sie die Richtlude vur jne anspre-chen, vnd die sollen dat verbetteren mit dren Schillingen,vnd manen die dem genne weder äff, dey die wort gespro-chen heuet, vur syner Gilde.

45. Spreche ouch die wort jemantz vth sanct JohannisGilde, so sollen sie der Beckere Richtlude ansprechen, vnddie Fleischheuwer sollen die drei Schillinge wysen, vnd