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Statutarrecht und Rechtsalterthümer der freien Reichsstadt Dortmund
Entstehung
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111. Dedingedc ein man so vee'r en gerichte dat heeinen eit swore, den man en mochte de richter und datgerichte dar na des eides nicht nedder vellich maken.

112. Spreke we kinder an eers vaders dode, dat eervader sakewolde worden were vor ander lüde, wilt de kin-der des unschuldich werden, des en kan ein met drenmannen noch met alle sulken tuge nicht afftugen in unserStadt. Wante in unser Stadt mach men tilgen mit demRaede, mit dem gerichte und mit liggende oerkundedat macht hebbet, sunder wat uwer Stadt wonheit is,dair en scrive wi nicht äff.

113. Spreke ein man an erfflick gudt, id si sin aideerve und hebbende were, und wolle dat verstaen undbehold en, wie he dat van recht verstaen und beholdensolle, kommet ein ander man und segget dat selvc erflikcgudt si sin aide erve und sin hebbende were und wolledat verstaen und bcholden, wu he to rechte solle, und sisin man gudt und hebbe des heren und warende, kan hedat bewisen als recht is, so geit he vore.

114. Spreke ein man den andern an nmmc erve tinsden he hedde uth eme huis dar he inne gewönnet hedde,de eme versetten were, en hedde he den man uth vervol-get als recht is, de wile he in dem huse wonde und hesine huis hure bctalt hedde dem genne den he dat huis äffgewunnen hedde. so en is he eme nicht schuldich daer vanto done.

115. We den richter an der banck druwet, der brecketegen dat gerichte II s. und dar to sali hei eme ver-seckern, und wissen daer vor doen, dat he sins lives vor emevellich si.

116. Besette we erflick gudt imune sacke, dat neinerve tins en were, und vervolgede dat III dage und VIwecken und leite sieh dair an weidigen und weren, unddede darna eine utdrift und ein tho slach, und boide dat vortIII mareket dage veele up den vischebencken und kondedes nicht verkopen, den sali men mit gerichte wisen andat gudt, dar sali he de nut van boren und bliven in demgude sitten als recht is, und de sali den richter kundichdoen, waer umme he dat besath hevet.