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Statutarrecht und Rechtsalterthümer der freien Reichsstadt Dortmund
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de schuldich is, we dat guid eerst bevronet, de is demeguede liegest to behaldene.

28. Waer ein man den anderen bereiden mach mittvven raitmannen offte mit twen gildebroderen sunte Rei-noldus, dat guid sali men eme gelden van varender have.

29. Nemant en sali buten recht soicken an wertlikerechte, mer vor der halle, we dat dede de weer schuldichder Stadt X marck und ein voder wins, und hedde alsodaneguid verbort, daer he umme ein recht buiten soichte.

30. Id en sali nein gast enen borger wapene over ro-pen vor gerichte he en möge betugen bloit wunden ederblaue.

31. Wanneer ein man eder vrouwe hebbet achter ge-laten Dochter kinder, de sint erme erve naer, dan bredereofft sustere.

32. War ock ein borger enen gast beklaget ummeschult, wes he eme bekennet nicht, dar sali he sine Un-schuld vor doen, ende en sali en nicht wapene over ropenvan der sake, id en si vor der clage offt he en hebbe eneaborge gelaten.

33. Welck man sin borgerschap upsegget, de en machnein borger werden, he en geve X marck und ein voderwins und dair en sali nemand vorbidden.

34. Tastet we den anderen an to sinen Unwillen, debrocket des Stades koere, dat is XIII Schilling.

35. Toge wei ein mes up den anderen, dat mes isdem richter verboirt und verschennen.

36. Sprecke ein dem anderen an, dat he over eme ge-seget hedde, he were gevangen, wolde de genne, de an-sprockenwert, des unschuldich weerden, alse recht is, dathe des selven nicht gedacht en hebbe, und hebbe dat ge-hört vor ein gemeine gerechte, vor strate, mollen undstoven mere, dar en is he em vorder nicht um plichtich.

37. Mishandelde imant unses Stades gesworen bodenin des Stades denste, de hevet vorbohrt sinen hals.

38. (6.171) Manundwiffde in echtschop tosamen sitten,stervet de man unde unverwindet sich dat wiff eres dodenbegraven mans gudes nicht, so en darff se sine schultnicht betalen.