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Siegeln und den darin befindlichen Wappen die verschieden-artigsten Formen zu geben. In den ersten Jahren seinerRegierung (1311—7. Juli 1347, wo er verstarb) namentlich1312 —18 liegen einfache und gespaltene Schilde, mit einfachenoder mit zusammengesetzten Wappenbildern, mit und ohneHelme etc. vor. Wahrscheinlieh war obiges Siegel eins vonenen Phantasiestücken, denen er andere mit einem ganzen,oder durchschnittenen Zepterkreuze zur Seite stellte.
Das Siegel Theoderichs von Cleve, Grafen von Hilken-rode, welches Spaen ehenfalls unter seiner Abschrift abgebildethat, zeigt einen Schild mit einem Herzschilde und Turnier-kragen, wie hier abgebildet folgt:
mit der nur theilweise erhaltenen Umschrift: CVS DE CLEVECOMIT. 1 . . . RODE. Er war entweder der Oheim desGrafen Theoderich VIII. oder der Sohn dieses Oheims. Hilken-rode ist das jetzige Hülchrath bei Dormagen, von dessenSchlosse noch interessante Baudenkmale vorhanden sind.
Der Richter R. deLent führt ebenfalls ein rundes Siegelmit untenstehendem Wappen uud der Umschrift: S. RICOLDI.DE. LENT. Das Wappen scheint herabhängende Riemendarzustellen; später führten die Lent drei Pfähle.