XI
Kriegsdiensten (134, 381, 426), Jagd (471), aberauch mit Handwerken (63); über die Anbahnungvon Familienfideicommissen und desfallsigen geschei-terten Versuchen auf Grund eines angeblichen adli-gen Gewohnheits- und Vorrechts (414, 490,552u.f.);über die Pflichten der Siegelnden, für die von ihnenbesiegelten Urkunden aufzukommen (414); über dieSiegelfähigkeit nicht Adliger (338); über Sonn-tagsfeier und Verhandlungen in der Kirche (s. dasRegister); über Rector magnificus (423); überConcubinat der Geistlichen und dessen Fortbestehenbis ins 17. Jahrhundert (siehe Register). Ausser-dem enthält das Werk viele Beiträge zur Spra-chen-, Wappen- und Siegelkunde, Genealogie,*) To-ograph ie.
*) Zur Ergänzung der Padberger Genealogie in meinerGeschichte der Westphälischen 'Geschlechter, S. 316—318,möge hier, neben dem [was gegenwärtiges Werk sonst lie-fert, noch der Inhalt von vier Urkunden folgen, welche sichin dem Archiv des Geschlechts v. Meschede finden;
1362, sabbato ante 1'estumLucie virginis (11. Dec.) Johannund Friedrich von Patberg, Söhne des verstorbenen Rit-ters Goscalc von Patberg, majoris castri Palberg, unterZustimmung Alheyds, der Frau des ersteren, verkaufenihr Viertel des Zehnten zu Glindene (in villa et extravillam Glindene Site cum omnibus pertinentiis suis, agrisvidelicet eultis et incullis, silvis, pratis, paseuis, viisaquis aquarumque decursibus aliisque proventibus etfructibus universis) dem Kloster Bredelar. Auf demRücken der Urkunde steht von alter Hand: Glinde uffMalfeld.