114wisset, daß auch ruer Herr im Himmel ist, undist bei ihm kein Ansehn der Person.Der Dienstboten. Eph. 6, 5=8. IhrKnechte, seid gehorsam euren leiblichen Herren,mit Furcht und Zittern, in Einfältigkeit euresHerzens, als Christo, nicht mit Dienst allein vorAugen, als den Menschen zu gefallen, sondernals die Knechte Christi, daß ihr solchen WillenGottes thut von Herzen mit gutem Willen. Las-set euch dünken, daß ihr dem Herrn dienet, undnicht den Menschen 2c.Was ist die Pflicht der Herrschaften?Daß sie ihren Dienstboten mit einem guten Exem-pel vorgehen, ihnen den versprochenen Lohn zur rech-ten Zeit geben; und eingedenk, daß sie auch selbst einenHerrn über sich haben, sich gütig und gelinde gegensie beweisen.Spr. Sal. 3, 33. Das Haus der Gerechten wird gesegnet(3. B. Mos. 19, 13. Sir. 33, 31.)Wie haben sich Dienstboten gegen ihre Herrschaften zu verhaltenSie sollen sich ehrerbietig gegen sie bezeigen, ihreBefehle willig ausrichten, nichts veruntreuen; ſondern,wo sie können, ihr Bestes befördern, indem alles, wassie aus gutem Herzen thun, als ein Dienst Gottes undChristi angesehen wird.Tit. 2, 9. 10. 1. Pet. 2, 18.4.Der Alten und Jungen, der Wittwen undder Gemeine.Der Alten. Tit. 2, 2=5. Alte sollennüchtern seyn, ehrbar, züchtig, gesund im Glau-ben, in der Liebe, in der Geduld. Die altenWeiber desgleichen sollen sich stellen, wie denHeiligen geziemet ꝛc.
Druckschrift
Der kleine Katechismus Lutheri mit Rücksicht auf den alten Bergischen Katechismus von neuem erklärt, u. mit Genehmhaltung zeitiger Inspectoren des Ev. Lu. Ministerii im Herzogthum Berg zum Druck befördert
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114
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