57† Ap. Gesch. 14, 17. Gott hat uns viel Gutes gethan,und vom Himmel Regen und fruchtbare Zeiten gegeben, un-sere Herzen erfüllet mit Speise und mit Freude.(1 Tim. 6, 17. Ap. Gesch. 17, 27 28)Ps. 27, 1. Der Herr ist mein Licht und mein Heil, vorwem sollt ich mich fürchten? Der Herr ist meines LebensKraft, vor wem sollte mir grauen!275. Trift dann den Menschen kein Uebel in der Welt?Gott läßt manches aus höheren uns verborgenenAbsichten zu, er lenkt aber alles, wenn wir ihn liebhaben, zu unserm Besten. Fr. 249.Röm. 8, 28. Wir wissen, daß denen, die Gott lieben alleDinge zum Besten dienen276. Wie müssen wir uns also im Leiden verhalten?Wir müssen nie wider Gott murren, noch unrecht-mäßige Mittel uns zu helfen gebrauchen, sondern anseinem Worte und am Gebet halten, geduldig seyn,und auf die Hülfe des Herrn warten.Hebr. 12, 11.) Alle Züchtigung, wenn sie da ist, dünketsie uns nicht Freude, sondern Traurigkeit zu seyn; aber dar-nach wird sie geben eine friedsame Frucht der Gerechtigkeitdenen, die dadurch geübt sind.Pf 119, 92 Wo dein Gesetz (Wort) nicht mein Trostgewesen wäre; so wäre ich vergangen in meinem Elende.Röm. 12, 11. 12. Schicket euch in die Zeit, seid fröhlichin Hofnung, geduldig in Trübsalen, haltet an am Gebet.(Jac. 5, 13)Spr Sal. 10, 28. Das Warten der Gerechten wirdFreude werden.Wie du, o Gott der LiebeEs willſt, geſchehe mir!Nur daß ich nicht verübe,Was Unrecht ist vor dir!Nur daß dein Geist mich leiteIn meiner Prüfungszeit,Mich ſtets mehr vorbereiteZum Heil der Ewigkeit!277. + Warum thut Gott den Menschen so viel Gutes!Aus lauter väterlicher, göttlicher Güte und Barm-herzigkeit, ohn all' unser Verdienst und Würdigkeit.1. B. Mos. 32, 10. Fr. 216.
Druckschrift
Der kleine Katechismus Lutheri mit Rücksicht auf den alten Bergischen Katechismus von neuem erklärt, u. mit Genehmhaltung zeitiger Inspectoren des Ev. Lu. Ministerii im Herzogthum Berg zum Druck befördert
Entstehung
Seite
57
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten