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Der kleine Katechismus Lutheri mit Rücksicht auf den alten Bergischen Katechismus von neuem erklärt, u. mit Genehmhaltung zeitiger Inspectoren des Ev. Lu. Ministerii im Herzogthum Berg zum Druck befördert
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37. Hat es denn wohl Menschen gegeben, die Abgötterei trieben?Leider! sehr viele, besonders thaten das die Heiden.s giebt deren noch.(Jes. 44, K. 19. B. d. Weish. 12, 24.)Röm. 1, 23. Sie haben verwandelt die Herrlichkeit desunvergänglichen Gottes in ein Bild, gleich den vergänglichenMenschen, und der Vögel, und der vierfüßigen, und derkriechenden Thiere.38. Was hat daher Gott auch verboten?Allen Bilderdienſt.2 B. Mos. 20, 4. 5. Du sollst dir kein Bildniß, nochirgend ein Gleichniß machen; weder deß, das oben im Him-mel, noch deß, das unten auf Erden, oder deß, das imWasser unter der Erden ist. Bete sie nicht an, und dieneihnen nicht.39. Also, wovon sollen wir uns kein Bild machen?Weder von Gott, noch von sonst etwas, um esauf eine gottesdienstliche Weise zu verehren.Jes 40, 18. Wem wollt ihr denn Gott nachbilden? oderwas für ein Gleichniß wollet ihr ihm zurichten?40. Wird aber nicht auch noch auf andere Art Abgöttereigetrieben?Ja, wenn man auf Menschen sein höchstes Ver-trauen setzt; sie, oder irgend ein Geschöpf eben so hoch,oder noch mehr fürchtet und liebet, als Gott.Durch Menschenfurcht und Menschengefälligkeit.Jer. 17, 5. Verflucht ist der Mann, der sich auf Men-schen verläßt, und hält Fleisch für seinen Arm, und mitſeinem Herzen vom Herrn weichet.1 Sam 15, 23. Widerstreben ist Abgötterei und Götzendienst.Matth. 6, 24. Niemand kann zween Herrn dienen 2c.41. Wie noch weiter?Durch Wollust, wenn man den Bauch zum Gottmacht; durch Ehrgeitz, wenn man zu viel von sichselbst hält, hoffärtig und eitel ist; und durch Geldgeitz.Denn der Geitzige ist ein Götzendiener.Phil. 3, 19. Joh. 12, 43. Ephes. 5, 5.