Druckschrift 
3 (1806)
Entstehung
Seite
70
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70Welſche Practik.abziehet, so muß man dieser, als dem Minuendusdie darüber genommenen Ziffern, als die Differenzen, zu-legen. Z. B. Der Subtrahendus einer Zahl sey 95,991, 9989; so nimmt man dafür, 100, 1000, 10000an, ziehet sie von ihrer zugehörigen Stelle des Minuen-dus ab, und addirt das zu viel genommene zu derStelle der Einer, und Zehner, und wenn es noch meh-rere sind, zu den Hunderten 2c. z. B.Man soll 96 von 213 abziehen, d. i. 100 4von 213; so subtrahire man anstatt 96, 100 in derStelle der Hunderte, und addire in der Stelle derEiner 4 dazu, als:2131-4 d. i. 96Rest 117Noch einige Beyspiele.Von 6757 soll 988 subtrahirt werden.67571-12 d. i. 988Rest5760Von 36973 soll man 9992 abziehen.3̄69731-8Rest 26981Bey der Subtraction mit ungleichbenannten Zahlenist diese Regel auch anwendbar, indem dasjenige, welchesvon einer der größern Gattungen zu viel genommenworden,