Welsche Practik.68Bey der Addition mit ungleich benannten Zahlenfindet diese Regel auch statt; denn so viel zu der grö-ßern von der kleinern Gattung genommen worden,eben so viel muß man wieder davon abnehmen, z. B.Zu 3 Centner 26 ff soll 1¾ Centner — 11 addirt wer-den; so werden die 1¾ Centner zu den 4 Centner ad-dirt; da aber 11 ff an 1¾ fehlen, so müssen solchevon den 26 lb abgezogen werden, als:4 Cent. — 26 ℔111½Summe 5¼ Cent. + 15 ℔.Noch zwey Beyspiele wo mehrere Posten vorkom-men.Es sind 68 Thlr. 23 Ggr. + 176 Thlr. 20 Ggr.+ 6 Thlr. 19 Ggr. + 1 Thlr. 22 Ggr. zu addiren.Thlr. Ggr.691417752= 254 Th. 12 Gg. Summe255 Thlr. — 12 Ggr.-Bey Brüchen, findet die Addition mit Differenzen,wenn solche nämlich einem Ganzen nahe sind, auchstatt. Dieses gehet aber nur alsdann an, wenn dieBrüche gleiche Nenner haben, denn wenn sie ungleicheNenner haben, und man sie erst unter einen Nennerbringen sollte, so würde dieses Weitläuftigkeit stattKürze verursachen. Z. B.C
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