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2 (1882)
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VORWORT.

JL/er vorliegende zweite Band der Kleineren Schriften ent-hält alle Recensjonenj soweit sie sich auffinden Hessen und nichtetwa schon in den ersten Band aufgenommen worden sind, mitAusnahme der Anzeige von Herzog Ernst und der für dasLitterarische Centralblatt geschriebenen, zehn bis zwölf an derZahl. Mit ihnen verbinden sich die Antikritiken, welche einigeinteressante Züge zu dem Bilde von Wilhelm Grimms wissen-schaftlichem Charakter hinzuliefern. Dieses sich zu vergegen-wärtigen bietet der herannahende hundertjährige GeburtstagJacobs sowohl als Wilhelms eine vorzügliche Veranlassung.Da die überwiegende Anonymität der Kritiken zur nothwendigenFolge hatte, dass das Meiste von dem hier Zusammengestelltenmehr und mehr in Vergessenheit gerathen ist, so verdient dieserRecensionenband besondere Beachtung. Finden sich doch hierdie treffenden, geistvollen Bemerkungen und feinsinnigen Beob-achtungen, welche W. Grimm hie und da über das Wesen desEpos gemacht hat, zusammen; es genügt an die historisch ge-wordene, S. 10 durch den Druck hervorgehobene Stelle überdas Volkslied zu erinnern.

Über die zu erweisende Verfasserschaft der anonymen Re-censionen aus der Leipziger Litteraturzeitung und den Göttingischengelehrten Anzeigen ist im Vorwort zum ersten Band das Nöthigegesagt. Für die Heidelbergischen Jahrbücher der Litteratur istes mir trotz mehrfacher Anfragen, durch deren freundliche Be-antwortung mich die Herren Prof. Dr K. Zangemeister, Verlags-buchhändler Gustav Koester in Heidelberg, Heinrich Zimmer inHomburg v. d. Höhe, Paul Siebeck in Freiburg im Br. zu Dankverpflichtet haben, nicht gelungen, irgend welche genaue Aus-kunft über den Antheil W. Grimms zu erhalten. Nicht zu be-legen ist die Autorschaft von den folgenden vier Recensionen:Aage ogElse vonRahbek, Arius Multiscius vonWerlauff, Büschings