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1 (1881)
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370 ZU DEN MÄRCHEN.

und jener nimmt seinen Platz im Kreis ein. Dreht er sichaber um und das Ei liegt nicht hinter ihm, so bekommt erSchläge oder giebt ein Pfand. Stirbt der Fuchs, so giltder Balg! Ein Hölzchen wird angezündet, und einer reichtes dem andern, indem er dazu spricht:

Stirbt der Fuehs,

so gilt der Balg,

lebt er lang,

so wird er alt,

frisst er viel,

so wird er dick

und zuletzt gar ungeschickt."'

So lang das Hölzchen brennt, lebt der Fuchs, bei wem erstirbt, der niuss die bestimmte Strafe geben. Flederwisch.Die Kinder sitzen um einen Tisch, unter dessen Platte einBindfaden herumgeht, an welchem ein Flederwisch hängt.Jeder hält den Faden mit beiden Händen und schiebt ihn fort,dabei wird gesungen:

Flederwischchen, Flederwischchen,gucke nur nicht übers Tischchen!

Ist das dreimal gesungen, so wird still gehalten, und beiwelchem sich dann das Flederwischchen findet, der muss diebestimmte Strafe geben. Der Baum. Eins ist Rechen-meister, eins giebt Acht, die andern sind Zahlen. Der Rechen-meister spricht:

Auf einem meiner Bäume,

den ich hab daheime,

hab ich eins, zwei, drei Blätter.

Auf dem dritten Blatt war eine Schnecke,

die hatte ein Haus zur Decke,

die kroch unter drei, vier Zweige,

sie wollte sitzen treigo (trage).

Mit ihren zwei Hörnern

kroch sie auf zwei Dörner,

und da kamen behende

fünf, sechs, sieben Hände

und nahmen die Schnecke

mit fünf (mit zehn) Fingern hinweg.

Die Zahlen sind willkürlich, der Rechenmeister kann nureine oder mehrere, auch zusammengesetzte nennen. Die aber