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Feste der Wehmuth und des Hochgefühls gefeiert von der Stadt Duisburg a. Rh. d. 4. u. 7. Juli 1816
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13meine, und anderer, die sich für die würdige Feierjener Feste interessirten, es nicht mit fast unglaublicherAnstrengung möglich gemacht hätte, die sehr entstellteund übel zugerichtete Kirche, in der Geschwindigkeitso viel zu räumen, daß man es wagen durfte, dieseFeier in derſelben anzuſtellen.Nachdem man nun mit Aufräumung der Kircheweit genug gekommen war, so wurde eiligst ungefährin der Mitte der Kirche, wo sonst die Waisenkinderzu sitzen pflegen, ein einfaches Trauergerüste errichtet,und mit Lorbeerbäumen umpflanzt. Hinter demselbenaber stand eine schöne Expresse. Auf einer kleinen Vor-richtung, etwas über das Trauergerüste hervorragend,wurde die Tafel mit den Namen der Gebliebenen,dicht verschleiert, an die Cypresse angelehnt. Auch wur-den die Geländer der Bühnen mit schwarzem Tuche,und die Kronleuchter mit Flor behangen, und nundas morgende Fest, wozu die Gemeinen schon amSonntage vorher eingeladen worden waren, durch dasLäuten der Glocken verkündigt; welches am folgendenMorgen um sechs Uhr wiederhohlt wurde.Am 4. Jul.um acht Uhr Morgens versammelte sich die hier garniso-nirende Reserve=Schwadron des hochlöbl. siebenten Dra-gonerregiments, die Gensd'armerie, die beurlaubtenLandwehrmänner, die entlassenen freiwilligen Jägerund das hiesige Bürger=Battaillon, und zogen mit ihrenHerrn Officieren, welche sämtlich einen Flor um den lin-ken Arm trugen, an der Spitze, unter Vortragung dermit Flor behängten Bürgerfahne, und unter Trauer-