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4 (1887)
Seite
492
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492 DER ROSENGARTEN.

Er mag wol sin ein fnrste vn edel sin genosOder ein richer keyser sin gäbe sint so gros535 Do sprach die künigin er ist mir vnbekant

Sage fürste riche wie bistu. genant

Do sprach der margnife so reht dogentlich (935)

Ich diene künig Etzel vnd H s dith s richVnd frauwe Heriche der muten bin ich vnd s tan540 Ich bin geheifsen Rüdig' der bechelan

Sie sprach helt von diner tügent ist mir vil geseitSiehestu vor dir sitzen .xii. Jüncfraüwe wol gemeit (940)

Der wil ich dir ein geben edeler fürste riehMit einer gülden CronS vnd dar zu ein künigrich545 Do sprach der margreffe als ein reht s biderwer man

XI b Der sich zu fraüwen hülden wol gelieben kan (944)

*Er sprach fraüwe wie vbel mir daz gezeme*Daz ich ein ander nemeIch wil mich mit diser frauwe lafse gnüge kunigine klug (945)550 Sint daz mich got himel daz erst zu ir drug

So wil ich ir stete lafse daz ich ir gelobet hanVnd wil mich an diser frauwe mafsen dz man mir gleübet zwarVnd wil auch by ir alten der mir daz lebe latVber recken in de garte daz alles an gotte stat (950)

551 555 So wellen wir hinne füre die rosenkrentz so klug

Ez enwart nie kein schappel also sür v s dient dz ie vs gedrugDurch soliche abenture sin wir an den rin gerantWir wellent sicher küme mit gewaffent' hantWo wir sollent strite daz dünt mir hie bekant560 Do sprach die künigin alhie an diser stat (955)

*In diesem rosen garte müs der strit geschahen*Mit beden mine aüge wil ich in an sehen*Wel zwen ich enander scheide die behaltet wol dz lebe*Heis sy küme wan sy wollen die sich dez strittes hant erwege565 Von danne schiet h s Rüdig s vmb en mitte tag (957)

Do reit er also balde do daz gesinde lag

feie schruwe alle gliche ach milt' Rüdig 5

Nu sage vns balde de recken mere (960)

Do fragete der bern de graffen alzü hant570 Wo ha,nt ir gelafse üw s gulde gewant

Do sprach der marggreffe edeler faüt bern (963)

552 zwar von anderer Hand.