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4 (1887)
Seite
465
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ZWEI MEISTERLIEDER. 465

eines mals ich bei eim wirte zert

Der det mir duckifch fcheren..........C

Darnach Pracht ein Reytender Bot

vom Keifser gar ein ftreng gepot

Die weiber folten fpinnen

Ein furman fchlug mir ein drey fenster fcheiben

Darftier Bracht er von Reichen hal

mir ein gute falz fcheiben

auch fach ich Ein Driackels Man

Efsen drey Bazet Spinen...........C

3Bey Coblenz dranckh Ich aufs dem faur prunenVor Etlich Jaren Sind zv BrayVill heufser Abgebrunenman fagt Bei dem duren Babell

Sind vill trachen vnnd fchlangen.........C

Der Keifser kompt mit grofsem hör gezogenauch fach Ich zwölff fchnehweifser RofsSein Triumph wagen zogenEin Buckfchen mafter fchos gar wol

aufs Karthaunen vnnd fchlangen.........C

Ich hab gefehen auch noch Mehr

Zw Venedig dz hoche Mör

mit Starckhen wellen wogen

Darauf!' die fchiff auch faren nach den winden

Ey fchneller wan die flitfcher Pfeil

Vnd on dem jeid die winden

wer vil hören vnd Sehen will

Mufs Etwafs darauff wagen

Ano Salut 1543

am 17 tag JullyNürnberger Meistergesänge, Ms. Germ. Fol. 22 in der Berliner königliehenBibliothek.

II. 309

Inn des Römers gsang wey (1. weys)Ein sclmlkunst

1Welcher maifterlich fingen wil der felb hab achtdas von im all latein in Congrua wert pracht

Es fey ein wort oder ein aigen namen:....... :$£

Auch hab er acht das er kein plofen reimen pring

Wl GRIMM, KL. SCHRIFTEN: IV. 30