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4 (1887)
Seite
188
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18g ZUR GESCHICHTE DES REIMS.

unde jngent 16. dere du waltes und gehaltes, rihtes jouh

phlihtes ungeliche 38. daz eriste, daz heriste ist daz firma-

. mentum 45. da ist der bezziste, der suoziste waz 76. vone

den verlogenen, den ungezogenen werltminnreren 210. die

hungerigen, die durstigen werdent da gehabet 238. Ferner in

Heinrichs Gedicht vom gemeinen Leben daz er gen und sten

niht enmac 547. Der tugenthafte Schreiber dar inne ich brinne,

und' sol mir niht ze helfe komen MS. 1, 103''. Freidank swie

577 der man sich kau bewarn 34, 13. Gottfried von Strassburg wie

57 gant si vrüetend (1. flüetend) unde wüetend über al MSHag. 2,

277. Lichtenstein nur in dieser Weise:

reht als ein wunder so sunder so sereminn unde meine, .si reine, si sselic, si here.

Ebenso in den folgenden vier Strophen S. 394. 395. Boppe ge-nennet und erkennet ist Galadrius MS. 2, 23l b . der sus, derso, kraft unkraft was dar under MSHag. 2, 382". Konradvon Haslau mit ungenauem Reim swä niht swigt und wichtein jüngelinc Haupts Zeitschrift 8, S. 555, 175.

Frauenlob und Witzlav steigern den Schlagreim zu einemdreifachen, doch nur mit einsilbigen Wörtern. Bei jenemfindet man in der 17. und 21. Zeile von drei Strophen (Ettm.261, MSHag. 3,426) Nuo zuo fruo din hinnevart! ich sprich»sich des tages schin, Wie die hie sint singens bar; sie hielie den wahter stän, Ei hei schrei daz reine wip (die ent-sprechende Zeile fehlt). Bei diesem in der 7. Reihe von dreiStrophen (MSHag. 3, 84") Ho frö so stet des meien blüete;Wiln sän hän ich der frouwen mine. Snel hei gel schrieich dinen namen. Als blosses aber nicht günstiges Spiel desZufalls betrachte ich bei Ulrich von Zazichoven die Zeile wazdaz was daz in twanc Lanz. 1369.

Aufgehoben wird der Schlagreim, wenn die Wiederholungdes Reims vervielfacht und der Endreim mit hineingezogenwird. So findet man bei Frauenlob in einem Leich min muotguot tuot (: luot: fluot: gluot) S. 8 Z. 13. min schar gar klarvar (: spar : zwar: war) S. 8 Z. 32 oder Wie die doene schoenelcene: balde trosne kroene froene S. 13. 18, 1. 8.