ZUR GESCHICHTE DES REIMS. 145
50". Göli wünnecliche : geliche MS. 2, 58". Der von Buwen-burg ininneclichen : geliehen MS. 2, 180 b . Hadlaub gebrauchtnur -liehe und überhaupt keinen anderen rührenden Reim ge-liche : minnecliche MS. 2, 185 lj . ungeliche : minnecliche 2, 192".zärtliche : minnecliche MSHag. 2, 294". -lieh setzt er aber inVerbindung mit anderen Reimen, wodurch nach der oben an-geführten Regel die Berührung aufgehoben wird, wunderlich :ungelich : sich MSHag. 2, 300 1 '. minneclich : hovelich : erenrich :ich 2, 306 b . Der Kanzler wunderlich : unbegrifelich MS. 2, 245".Herzog Ernst gebraucht nur einmal -lieh, das er auch im nichtrührenden Reim (gelich : sich 3315) verwendet, wünneclich :zühteclich, öfter-liehe, menliche : redeliche 481. geliche : willec-liche 1259: grözeliche 1737: jämmerliche 1951: behegeliche 1951:behegeliche 2090: minnecliche 2695: willecliche 3312: wunder-liche 3727: getriuweliche 5335, nur zweimal -liehen, wo aberauch -liehe stehen könnte, striteclichen : nitlichen 1311. aller-tegelichen : krefteclichen 1385. In dem Passional kommt bloss-lieh vor und auch dieses verhältnismässig (das grosse Werkenthält gegen 100000 Zeilen, wovon erst mit Einsohluss derdazu gehörigen Marienlegenden etwa 40000 gedruckt sind)äusserst selten: ich habe nur bemerkt offelich : endelich 14, 73.güetlich : getrüelich 16, 58. ordenlich : eweclich 21, 10. vient-lich : gemeinlich 201,83. Gute Frau tegelich : billich 809. ge-lich : unmügelich 2925. geliehen : tegelichen 2123, kein -liehe,wiewohl es sehr oft mit riche gebunden wird 43. 233. 1130.1295. 3238 usw. Heinrichs von Meisen Unservater zeigt häufig-lieh, selten -liehe, gar nicht -licheu, gelich: geistlich 443 : lobe-lich 630. 871: unsihtlich 1005: frühteclich 3183: mügelich 3374: 539unschedelich 4248. wirdeclicli: tegelich 827. 936. unnützelich : 19tegelich 837. tegelich : klegelich 3151. freislich : engestlich 3014.4534: lobelich 4453. Sodann gebruoderliche : geliche 185. wasr-liche: geliche 1922. Aus Ulrich von Türheim habe ich an-gemerkt geliche : minnecliche Wilhelm Pfalz. Handschr. Bl. 250und geliehen : geselleclichen Tristan 540, 37. In Ulrichs vonTürlein Wilhelm nur gelich : sumelich 94 b . geliche : menschliche.Bei Konrad von Würzburg ist -lieh, -liehe selten genug, ichhabe nur gefunden lüterlich : wünneclich MS. 2, 200". enges-
W. GRIMM, KL. SCHRIFTEN. IV. 10