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CHRONICON
Joeh viel kernt-, man das wert ;
Die aßen wehr denn vierzig pferde.
Der Fürß lag doch allgereyt,|C. Undhcttcgern, fo manfeyt %
Die bürggeloß mit großer macht-,
Die er %ufamme»hettgebracht.
Aber dweil es aljo was gewant,
Das man nichtwollüber lantJf. Zu derfefte mochte kommen
Denn z,ufchiff, hab ich vernommen ;
Der tiint ihne auch wiederfeyt,
Das er ihne v/eit und weit
Alle tage z.u unfrommen:* Des macht er da nicht kommen-,
IV iegereite er dalag ,
Undwie großes kommers manpßag.
Da [endet er Prediger, Bruder, in das teutjehe heer,'' Die das mit thetigttng trieben-,
Dasfie namen die burggegeben,
Und ließen des von Braunfchveig
Befeßene leuthe ledig.
Desmuth je vjspreifes begere7°» Von Braunfchweig der trtwen vtrey
Den mann ß viel lobes gibt >
Er blieb dannoch ein T^eit
InDennmarcken landt ;
Biß er betten fandt7f* Seinem bruder dem jungen mannt
Demfchönen Her trogen Johann.
Der kam da viel wirdiglich \
Er macht ihne viel herrlich
Ritter mit großer kgft :Jo. Da via* ritter/chaffi und manch x,oß
Und herrfchafft viel maniihfalt
Faß gerne. Diefes alles galt
Die Königin reich ,
Dannße hofft ficherleich,8f» Das fie ine nehmen f alt
Zum manne ■> ob er vjolt.
Daßelbigg'fchach doch nicht-,
Aljo bin ich der warheyt bericht.
Da weit der Fürß fither9°' Zu lande kehren wieder;
Deßgewan trübe und hcrtz.cleidt
Die Königin gar gemeit,
Durch das erwoltevon ihr keren.
Von Dennmarcken die Herren9S » Sei» fahrt leids hohe ermante,
Und die Bijchoffaus dem lande-,
Dene felnfeheidcn washert%enfehr ;
D och fuhr der Fürß her
Zu lande mit Urlaubwo y Qn dtr Königinen hob
In manchfaltem prefante.
Den man viel tev/er erkannte*
Zu Lünenburg kam er darnach)
Daerßch ritterfchafft erwäg:,0J * Einen turnty ließ er kreyen
Furien , Grafen und Freyen
Zu Leunenburg uffdcmgeßlde ;Da die Ritter under ihr fchildt
m
RHYTHMICVM
Kamen Ritters ambt z,u üben »iio. Jf'erderknabenfichauchhuben
Vielx,u dem forderßen ;
Da kamen werdergeßen,
Wöllfütiß hundert Ritter undknaben,
Daward ein heerfartgefchaffen,
Die auchßntder z.eit ergieng,
Der turney alle ümb den ring
Gefiorrerßundt mitpreiß*
Der junge und auch dergrtiß
Da nach werden lob ranckj*** Des einen mannheit des andern lieb ztutnti
Da der turney v/as z*ergahn,
Der fo herrlich hettgeßan,
Da nahet ihmejein unheyl.
Ernammit (ich den meiß entheil»h Derfelben beiden baldt;
Graue Heinrich von Anehalt
Kam dem Fürßtngar gemeit:
Auch kam ihme in großer wirdigkeit
Ein Herre Graue Guntz.elin,»?•• Tier was genant von S( hwerin ■,
Darz,u mancher tu erder degen ,
Der da hat ausgewegen
Die lieb des von Braunfchweich.
Dießthetder Fürß tugentreuh**S' Durch feines fchwagers freundfehafft,
Dem er feine fchweßer gab
Von Heßen Landtgraffcn Henrich:
Das er «Ifo kündiglich
Die heerfart fuhr in Meißener land;l *° Dem aller.thalben ward bekandt
Raub und brandt manichfalt.
Nun hatten die Meißener baldt
Afarggraven Albrecht undDieterich
Gefamblet ein heer kräftig ,'4f* Damit fie «,* muß x,o^cn
Von Braunfchweigdem Hertz.ogt».
Seite nun der Law eflehen ?
Das hör ich nicht den Lawtngehtn,
So er da beweifet gnug,'5 0, Der yhclawenbertxjc trug.
Sein männlicher mut ihme rathgab,
Das er auch feine Ritterfchafft
Jhme x.u gegen führt.
Er machte, als ich hört,*f f • Viel knaben Ritter, vor dem freit.
Nach Fürßlichemfitt
Reitet erßch uffßreites ort',
Süße rede, fanffte wort
Gab erden feinen überall,*°° Von pofaunen dasgeßlde erfchaüe ,
Jeglichfchar hielt gegen einander.
Hette König Alexander
Hiebevorn,uni Darius
Zu ßreit gehalten alfus,1 ** AfanfoltesnochmitfprociienreckiOi
Jeglichfchar begahn trecken.Und ihre ort x,ufammcn neygeie.
Meißner landt nit wardverfchwigetitTVo fish die fchare rurte j
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