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CHRONICON
Dat fe vvolden varen,
Unde al reide waren.
UppeSanä Jacobus dag;
De Cardenale och darnach
Karden xoRome hin.
Sine jungen brutdat jungfravvelin
Unde ör fufter de bevalde Koning
Sinenbroder bover alle ding,
Undefinen truvven mannen.
Frolickfcheide er von dannen
Da dat her tofamen qvam.
Dat was anetal,alfo ekvornam;
Darmedevor de Koning balc
Mit ehren mannigvalt,
Alles ftochtenfrig,
Overberg Lumbardig,
Da q vam tegcn ön de Patriarch*
Herlickjvan A<\vilia
linde vil Bifchope ut Lumbardic»
De on mit grotes loves krige
Untfengen und mit groter erc.
Do (ante he den Kent^etere
Van Spire-, unde den van Calentin
Henriche de Adarfchalckjin
To deme Pavvefe , den fe vonden
To Beterde an den ftunden
llp unter Frowen derLatern dach,
Do he des Konings boden fach
linde de bodefchap vornam,
Grotfroideömetohertenqvam >
Undleitfchönebreve fedderj
Darinne he öme weder
Lieblicherede unbot.
De Koning mit guten frede grot
TrekedealleLumbardie dorch
Vormange fetten undeborch.
Mit finen Koniglikenrade
Ware öme grot ere geboden,
Ut deme lande, van den fteden ■»
So feto rechte deden,
Nach des Königes hulden,
Al des Rikes gülden,
De fint Keifer Henriche W3ren
Gefammet bin elven jaren,
De vordemen öme entegen riche
Uppe karren undefimere algeliche;
-Werne van finer tokomenden hanc
Erfcrakundelovedealledat lant
Dar en was fo küne neyn Forde,
De fek weder öne fetten dorfte.
Heenhadde vvederftovve neynen»
WenteGott wolde öne meinen
Sinevart, undehadde ör ruche.
Alfusfagen de bucht
De Koning hinder fekleitdat her>
Undereitmitgroter er,
Werne dar hedenPavvesvant.
Do he erft fach den KoningSin komß-, fin herteuntfenkGrote froideunde£///ir^*/>:Sinmund Ömeeinfruatlikküfrex gab,
Wentc
6;.
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«5:
120,
RHYTHMICVM
Dasßt fohen faren ,
Undmitjmereyte wäre»
Uff SanÜ Jacobs tag ;
Die Cardinale auch darnach
Karten %u Rhom hin.
Seine junge braut, das Juugfräwlia,
Und jlir fchvvefter,die befahl der Könige
Seinem bruder über alle dinge j
Und feinen treten mannen.
Frolich/chied er von dannen ,
Da das heer z.ufammen kam.
Das was on ^al,als ich vernami
Darmitfuhr der tönig baldt
Jnwirdeund ehr mannichfalty
Allen forgen undforchtenfrey ,
über berg in Lombardey,
Da kam gegen \ne der Patriarch*
Herrlich von Acjvileia ,
Und viel Bifchopffaus Lombardit »
Die ine mit großes lober krie
Entpfiengen-, und mit groffer ehr.
Dafandte er] den Canfreier
Von Speyer-, und den Ka/atin
Henrich den Mar\chaUkJein
Zu dem Bapß-, den pefanden
Zu Vitterbi in den ftunden
Uffunfer Frawen Lateren tag.
Da er des Königs bottenjah-,
Und die bottfebafft vemam-,
Cr oft frtud jmeZuhertzen kann
Und ließfehöne brieffßther ,
Dartnn erjme Widder
Entpott vil liebliche rede.
Der König mit gutem friede ,
Zuge alle Lombardien durch ,
Vor manche feftung und burch
Aiit feinen Königlichen rotten^
Undwardtjm vil groß ehr oepotten
Aus dem lande von den fetten ,
Als (ie billich theten ,
Nach der Königs hulde.
Alle des Reiches gulde ,
DiefindKeyfer Henrich waren
Cefamblet beyeylffjaren ,
Die fuhrt mann jhmefegenreich
Uff karren undfinnen allgelt ich;
Dann von feinerZukommenden handt
Erfchrackund bi edempt a/l das lande,
Da wasfeß kein Furfi,
Derßch wider ine fetten turfi.
Er hat weder Je huhe noch keinem ,
Dann Gott woltjne meinen
Seine fahrt und hanthierjoch,
Alfofagen uns die buch ,
Der Konig hinder ßch das heere
Ließ-, und reit mit großer ehre ,
Biß da er den Bapft fandt.
All fein befcheid waserkandti
Da er erfl gefah den König ,
Seiner TukunfftfeinhertK. entffitng
Croffefreude und blifihaff,
Sein mundjim tin freundlich küjjtngab^
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