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Gefchah, datfeder Koning
To fine gnaden untfenk.
Seit,wormachGoddes vvonder
Abegrunden albefunderen,
Dat he an roangen dingen tut ?
Der Koning, der fo graten vvedermot
Hadde geleden an finen Riche,
Den hadde Got gitzunt leifliche
Mit finer gnade gefein an,
Dat de Forden unde de Bifchope fan.
Greven, Frigen unde Heren,
Defek nicht vvolden an en kerert
Unduntvveren öme vigentlike,
Deqvementoömeto Brunfwikc,
Unde bodenömc ören denft alto gifte,
Unde fvvoren öme hulde, fechtdefcrifft,
Ok vveren fummelikeForften,
De desunvvillig wefen dorften,
Se vvoldens haben gelt.
Dat vveren,alfo mek is vormelt,
Eyn deilder Oßer-Heren,
Dar vvil ek tvve doch utfiheren
Van Miffen den Mark^Greven
Unde van Landcs-Bcrge finen nevtn
Mark, Greven Conradt
De fro unde nicht to fpade
One eindeil fanden weder,
Unde voren fchire feder
To gifFc an fin denft vvillike;
Doch koftedet deme Koning riche
Wol tvve unde tvvintich dulent.mark,
Alleine dat vvere ftark ,
De he gaf den Heren:
He vvolde fek nichtbevveren
Dorch gut, alfo et do was gevvant.
Van Beygern ,van Swaven unde Frankjvlanty
Van Polen unde van Beymen
Herlike boden qvemen
Der Fcrften alle dagelike
To öme to Brunfwike.
Aldar qvam ok gereden fek
Van Kalentein MarfcalkHenrich^
Undemakede vvis den Koning
Otten allerleige ding,
Der öme not was to finer ere.
Van Spire de Kentzelere
Deme Koninge Filippus fin vvip,
Dewile he noch hadde fin Üb,
Beval vil übliche
Sine kint uude dat Riche ;
Der hadde ok bi öme boden her.
Van Greken Ktning Tfaches dichter
Frowe Maria, do Te vornam»
Unde ör de leide mere qvam,
Umme öres levenHeren döt,
Dorch öres herten jammeres grot
Erftarfffe ok ata korter tit.
Van Ment^e Bifchop Segeßid,
Unde der Palentz-Greve Henrich
Boden einen hoff vil herlich
Van des Rikes halve to Frankevort
Uppe Sana Martinus dag, han ek gehört.
Dar
CHRONICON RHYTHMICVM
Gefchah , daßße der Konig
Zu feinen gnaden entphing,Jf. Seit,wermagGOttes wunder
jiber gründen allbefunder,
Das er an manchem dinge thiit?
Der König derfogroffen widermuth
Hatte gelitten an feim Reiche,60, Den hatte GOttjetzitndt löbliche
Gefehn mit feiner genaden obgehn an,
Daß die Fttrßenunddie Bifchoffefitn,
Gr äffen, Freien, und Herren,
Diefich nicht wollen an in keren(*$• Ehe, undwerenym garfeihentlich,
Die kernen nu zujm zu Braunfchwig,
Und boten imjr dienß alle zugibt,
Und Jchwuren jm hulde, fagt diefihrifft'
uiuch waren fumme Fürßen,70, Die des unbillich wefen türßtn ,
Sie w ölten fetz haben gelt.
Das weren, fo mir iß vermelh
Ein theyl der Oßerherren,
Da fich zwene doch autßewren7f. Von Meiffen den Marg-Graffen
Und von Landersberg leinen neuen
Marg Gräften Conrads,
Die fiiicht noch nit zufpade
Iren theyl jmfanten wider,j}0. Und fuhren fehlere fiether
Zugibt fein dienß billiihe-,
Doch koftet jetzt dem Königreiche
Wol zwei und zventzigtaulent marck,
Stile ine das wen ftarckj,gf. Die ergab den Herren:
Er woltfich befchweren
Durch gut, fb fetz was gewandt.
Von Beyern, von Schwabe»-, von Franckenlandti
Von Polen, und von Behmen,fO. Herliche botten kämen
Den Fürßen alle tuglich
Zufn zu Braunfchwig,
jilda kam geritten ßch
Kalantin rnarfchalck Heinrich,qr, ZWmachete vveys den Könige
Otten allerlei dinge,
Daß im nothwas zu feiner ehre.
Von Sperre der Cantzlere
Dem König Philipptu feinweibyloo Dieweil er noch hettefein leib,
Befahle viel löbliche
Sein kjndt und das Reicht;
Der hat auch bei fn botten her,
Von Griechen König Ifäcus tochter105. Frawe Maria, dafievernam,
Und fr das leydt mehre keim,
Umbjres lieben Herren todt,
Durch jr es Herren jamersnotU
Erftarb fie auch in kurtzer zeit,110. VonMeyntze Bifchoff Sigeßidt ,
Und der Pfaltz- Graf Heinrich
Bawten einen hoff vil her lieh
Von des Reichs halben zu Franckfurt
AttjfSantl Martins tag,han ich gehört.
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