Druckschrift 
3 (1711) Continens XLII. Autores Scriptave, [!] Religionis Reformatione Anteriora, Qvibus Res Brunsvigo-Luneburgensium Et Vicinarum Regionum ... Nonnulla Etiam Estensia; Leges Item Complures Antiqvae Saxonum Inferiorum, Et Monumenta Historica ... Exhibentur : Accessit ... Index ... Totius Operis ...
Entstehung
Seite
112
Einzelbild herunterladen
 

na CHRONICON

NaBonifaciiuppeden virden dag)

Demu (a) was worden, alfo men jach»

Figentliker ftorme kunt,

Dorch hoge müren grünt»

Erdeme dode Keifer Henriche*

Des fcfien , fön des aide« Frederichcs.

Wo mochte uramer dat gefcen,

On hedde et Got nicht vorgefein ,

Dat eyn fo vaft ftat buten undebynnen

Kunde eyn fulk ftorm gewinnen ?

Der ftat de nuvve Herfchap

Nu beter hude gab,

Den fe er hadde unde vvere.

Do toreit dat grote here,

Dennoch was der Koning over Rin.

VanfVolffelbütle Her GuHtz.elin*

De des Koninges droße,y\ns*

He la mmede i aifo ek las,

Eyn her, darmede he belach

Lechtenberge* dar he plag

Mer wen fes vveken vvorpe grot,:

Dac et den behachten gar vordrot.

He dedeönokander nödevil,

Düre was dar wonnea fpil,

Bet de Meideborgere

Qvemen miteynen groten here»

Undelofeden de feften

Van den leiden gelten.

We der Koning rieh

Filippus vil herlich

Aver fek vormat,

Dat heColne befat,

Dar fe einen frede nomen»

Dat de Koninge tofamen qvanaen»

De fek»» mer hadden gefein.

Weleifflik, hordeek gein,

Undereyn ander fe fekuntfengen,

Unde wo fe tofamen gingen,

Eyn jowilk mit twen Ritteren,

Unde an fruntliken reden vveren»

Lange Munt alfo,

Unde wo ok darnach do

To den Pafchen over eyn jar

De hoghe Forfte klar

Koning Otte der gemeide

To Dcnemarkcn fek reide,

Dannen qvam he an Engelant*

Dar hefinen Omden Koning vant,

Deröme vilgrotgut gaf,

Unde wo he an dat wilde hoff

Qvam, unde fehepedeto lande,

Unde de Pawestwe Cardinal fände»

De einen frede makeden to hant»

Alfo ek dat befereven vant.

'SJ-

1C0

l6f

»70.

>75«

i?o,

l8>.

190,

'95

2oo

xoy.

ZIO.

RHYTHMICVM

Floh Bonifacitu aujfden vierdten t*g)

Der nie wasmorden', fo mann jach*

Feindtlicherßürme kundtt

Durch hohe mauren und rauwen grünt)

Ehe dem todt Kejfer Heinriche*

Des fechßeny fon des alten Frideriches,

Wie mochte jmmer dißgefchehen*

Hette es Gott nicht vorgefeben*

Daß eine fofeßeßatt auffen und June»

Kunde ein folcher ßurme gewinnen ?

Derßatt die newe Herjchajft

Nun beffer hutte gab ,

Dann fie ehe hette und wert.

Da z.Hreyt das groffe beeret

Dannoch was der Konig überRhew,

Von WulfferbüdeHerr Guntzelein,

Der des Königes trofte was»

Erfamblete , als ich last

Ein heere , damit er belach

Liechtenberg, da erpflach

Afehr dannfechs wochen wvrffengroß*

Daßes die behackten gar verdres-

Er thette auch in anderer noht viel)

Tewre wasdawonneßiel*

Biß die Magdebürgere

Kamen mit übergroßem heert*

Und löften die feften

Vor den leidigen geßen,

Pf^ie der König reiche

Philippus viel her liehe

Aberßch vermeße*

Das er Kb/ne befeßit

Daße einen friden nament

Das die Könige zufamen kamen»

Die fich nie mehr hatten gefehes.

fVie loblich } hör ichjehent

linder einander fie ßch empfingen*

Und wie fie %ugatieren giengen »

Jr etlich mit z,wen Ritteren ,

Und in freundtlichen reden weren*

Lange ßundt alfo *

Und wie auch darnach do

Zu den Pafchen über ein jar

Der hohe türße klar

König Otto der gemeyt?

Zu Dennmarken fleh reytte»

Dannen kam er in Engelandt»

D4 er feinen Oheym den Königfandt*

Derjm viel gros gut gabt

Und wie er andaswilde häuft

Schifftet und kam z,u lande*

Und wie darnach der Pabß fände

Zwen Cardinal, die da freide

Soltenunderden Königen beyde

Senden , ebfie mochte».

Daße rahtesviel z,ufuchten.

Das hatte keinen wegnochßräffen*

Wenn es hatte keinen maße»*

Z»

(a) Nu* iiunqYam,