PRINCIPVM BRVNSVICENSIVM.
ai
Wart to Aken herlichea
Nach fines Vadern tiden gebracht, lf.
Aldar he na Koningliker acht
Wart to Koninge gekrönet»
tippe KoningKarles ftole gefchonet
An mannichv Jdigcr ere,
We de Bifchop vvere, 20.
De ome de Cronen gheve*
Dar waren, vinde ekbelcreven,
Van Trire Bifchop Wigerikjt
linde vah Mentze Hildebrecht. DehochtlC
Wart manger froidenrich. 2jr.
De Konig vil werdichliche
Kronen droch overDüdefchelant:
DekrarTcfinerKonigliken hant
Erkante vvol de JVendefche deit,
Mit den he vil dike ltreit 5c.
Velcundeannianger ftunt:
Deme dennoch was unkunc
De gelove Jhefu Chrifti.
De <a) der Elbe wände by,
An den hei den Ioven breide $f.
Mit grotem arbeide.
Nun mot ek eyn deil van dem wege treden,
Des hat mek de rede gebeden.
linde devcile deKoning vorgenant
Kronen drog over Düdefche lant> 40
Do helt an Ytaligen dat riche
Koberenger (b) waldichüche
An (o) twank harde gros ,
Des deme lande lere verdros.
De helrok Frovven Adelheide, <j.f.
(De men ichteswanne feide
Van Borghonigen ■, desKoninges vviif,
De wile dat levede fin ÜfF)
An fenknifTe > alfo ek las;
De Hertogen Emfles moder was. yo.
Otten deme Koninge rieh
Qvemen bodenfrüntlich ,
Dat he to Ytaligen qveme,
linde (ek der not anneme
Des landes 1 undederChnftenheit» fj.
Merket wat riifle rede feit.
An deme middel des gantzen landes was
befetenBi den tiden gar vormetenEyn here , de heit HermanAlfo ek vernomen han. 60
Sin Vader EHUng was genant;Nicht mer ek van finen kunne vant,Wen (d) dat hevanAdamesgefchlechteWere. DeHerenam to echteEine Frovven 1 de heit Hildegard 6y.
Ek en weit geboren voren van wilkerart.'AndenGot wonder mannichvaltErzogede finer.groten gevvalt.DilTeHere was nicht to riche;
Mer
TVari %u Athen vil herrlich ,
Nach feinet Vatter weiten gebracht ,
Allda er nach Königlicher acht,
fpardt zum König gekronet
AuffKönig Karies ßuhl und gefchonet,
In manchfaltigen ehren,
Wie die Bifchoffvveren,
Die jme die Kronen geben,
Das waren finde irb gefer leben ,
Von Trier Bifchoff W'cherit,
Und von AieynfZ^ Hildebricht.
Die hochzeit ward mancher fiettden reich,
Der König vil vvirdigteich,
Die Krone trug über Tcutfhlandt ,
Die kr äfft feiner Königlichen handt,
Erkandt vvol die Wendifch diet ,
Mit den er vilmals firitt ,
Vil und in mancher ßundt,
Den dannoch was unkundt
Der glaub JejuChrißi,
Der der Elbe wonet bey,
An die er den glauben breyte,
Aiit grcjfer fchvverer arbeyte.
Nun muß ich zum teyl vom weg treffen.
Des hat mich die redegebeiten.
Dievveil,der Köiig vorgenant,
Die Krön trug über Teutfchlandt%
Da hielt er in Italien das Reich,
Koberinger vilgevvaltiglich,
In zwange hart groß,
Daß die lande gar an jme verdroß.
Er hielt auch Frattvven Adelheyt,
Diemann etwann fast
Von Burgunden des Königs vveibt
Dievveil daß 1 noch lebte fein leib,
In gefengnuß-, als ich laß,
Die Hertas Emeßes Mutter was,
Otten dem König reich,
Kamen botten vielßreundtlich,
Daß er in Italien kerne,
Und (ich der not anuetr.e
Des landes und der Chrißcnheyty
Aierckt was dije rede feit.
In dem niderlandt was gefejfen,
Zu den weiten gar vermejfen,Ein Herr, der hieß Herman ,Als ich die fchrijft vernommen han.Sein Vatter Bilirtg was genannt,Nicht mehr ich von feinem flamm fandtiWann daß er von Adamesgefch/echtWere, der Herre nam zur echt,Ein Irawe die fc/V/iHildegart»Weiß nitgebern von welcher art ,An den Gott wunder manchfalt,Er zeyget feiner großen gevvalt.Difer Herre was nit zu reich»
Ohne
(a) Pronomen non vocemf/öwr.ut in interpretefedailverbum deit rtferriilebet. (b~)Lto.KoninirBeren.Vers 1 uti etiammfra cap. i^harc verbaoeenmmt. (f) ^»zboclocopro in jpolituna. utalias fepc,(</) JVtndat eil als Gobi. Weiß nicht gebohren von welcher ort.