i* CHRONICON
WoIXXII. jar;
linde nach örer Süfter klar
Gerbtrch ok alda,
Na örer Stifter Chrißina
De waren Hertogen Ludolfes kint
Or fufter Lutchart nam ok fint
To mane Kotiing Lodcvvige
Den werden van Frankrik.
Nu haddede Hertoge wol gericht»
Den Dorn, den he hadde geflieht
To Gandersheim, dat ekhan genant»
linde was demerike noch unbekant.
He nam twe finer lüne
Bruneund Otttn vil fchöne,
linde vor to des Reiferes hove,
Dar he wart in groten labe
Untfängen van Keyfer Lodevvige.
Bi ören willen leit he fe andatnkc
Ganderfem fin gefliehte
Dorch neynes denftes pflichte»
Mer dat et an hüdemannigfalt
Stünde an des Reiters gewalt,
linde an befchvvernifle were,
Dat qvam ömefedder to groter cre
Alfo var dem rike, alfo eklas,
DesFörften ftatgefeftent was»
Dat he to Ganderfem erkande»
Fröliken vor he weder to lande
AI fin herte undefin gedank
Mit bornenden finen da nar rank.
linde dat gefliehte worde vollenbrachö
Godde to erem an fulcher acht»
Dat et den vir hilgen geteme»
Er et doch vollen qveme,
Er ftarf de hochgeboren Förfte klar
Van Chrifti gebort befcheidenjar,
Van finem tode mer nicht gefeit;
Wo over grote truwicheic
Den guten Frovven vvere»
Dat is to Tagende (vvere,
linde over alle Saften lant
Dorch den döt des Forden vorgenant»
Al(b fe öme truwe pflichtig vveren.
He wart mit Forftliken eren
Gegraven an fin gefliehte
To Ganderfem, dat he uprichte,
Ekhope he habe et nu erfunden »
Dat he fek in allen flunden
Hodde vor fchanden unde vor fünderu
In den tidenvvas Martinw Vawes III.Unde Kctroltts Keifer de Andere.
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70.
RHYTHMICVM
JO, Wolz,vvey und z,vventz,tgjariUnd nachjreijre fchvveßtr klarHerburga auch allda.Nachjrijre ßhvveßer Chrißina-tDie waren Hertha? Lwiolffs kjudte »Ihre Schvvefler Lutgart nam auch fint eZum mann-t König LudovvcipiDen werden beiden Von Franckreich,JÜs nun der HertZog angerichtDen Thumtfi er geßift ,Zu Gandersheym^das ich habgenannt »Und was dem Reich noch nitbekandt.IVam er die zsven feine SonetBrun und Otthen vielfchbne.Und fuhr z,u des Kejfers hob »Da er war dt mit grojfem lobEmifangen von Keyfer Ludoweig,Aiit ihrem willen gab er an das ReichGdnderßheimfein Geßifft ,Durch nicht eines dienßespflichteNur daß es imfehirm manichfaltStunde an des reichs gewalttUnd in verthedung were ,Das kamjme fint %u großer ehretSo vordem Reicht als ich laß-,Des Furften that befeßiget was ,Das crz^H Ganderßheym erkandt »FrÖlich kam er wider z,u landt ,Allfeinhertz,->ßnni undgedanck^In emßgkeyt-, er darnach ranckjJfie das Geßiffte wurde vollenbracbt jGott Zu ehren infolcher acht ,Daß es den vier Heyligen gekernt 1Ehe es doch vollenkeme »Starb er der hohe Furfi klar »Von Gottesgeburt belcheidene Jar»Bis an ieintodt mir nichtgefeit,Wit ubergrpßfe travvrigleeyt »Den guten frawen vvere »Das iß z,ufagcnfchwere ,Undüberalle Sachfenlandt »Durch den todt des Furßen vor genant 5So fie ihme trevve fficht ig vveren ,Er wardmit Furßlichen ehr eh"Begraben in feimGeßifftZu Gandersheym ■> das er hat auffgtricht»Ich hoff er hab es nun ervvunde» ,Daß er fich in allenßunden »Bihut hat vorfchandtn mdfmdcn.
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Cap, VII J. Sint der Hertoge is verfcheiden» j.
So vvil ck van finen fönen beide
Sagen, fo ek bellen kan.
Hertoge Brun de greip an
Ein erve des Hertochdomes, r
Der was eyn telgedifles bomes.
Der ander Hertoge Qttc %
Ek hope dat uns icht fpottc.
De feritt an der ekhorte»
Wo
Cap. VIII, Ndch dem der Hertzog iß verfcheUcnj
So vvil ich von feinen fbhne» beydenSagen , fo ich beßes kau.Hertz,og Brun der greiffan^Ein erbe des HertT^ogthumbs ,Der was ein z^vveig die/es baums tDer ander Hert&og Otthc ,Ich hoff daß uns niemands /pottt,Diefchrijft in der ich hört-,
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