i» CHRONICON
Dat he Gott finen Schopperc
Solde haben in groten eren,
linde ümmer mer vor ogen
linde öme vvillich dinfl togen,
Wovelegudesdatfe dede
Analmofen undeanbede>
Dat duchte ör allent kleine,
An oren herten reine ;
linde öre (inne unde gedank
AI na grorer love rank.
Mit bede fpat unde vro
Trat fe oren Heren to>
Dat he tichte eyn (lichte
Mit jungfrovven,alfo berichte,
Alfo dat Godde vvol temede,
Unde dat Ion vvedernome
Dar Goddes lof innevvere
To lovende den Hymmelheeren.
Des vvas der hilge Geifl: bcleide»
Den Forften fand fe bereide.
Wes de Frovve begerde
Schönehe fedesgevverde:
Unde vvat fe dachte to donde,
Des ftichtes he begunde,
An tvviger hilgen ere,
Men fecht dat et ener vvere
Johannes Baptifta de ander Stephanus.
Do he es began alfüs
To Brunteshufe» up finen eygendome»
Do vvolde he varen to Rome
Mit finer Frovven bedevart,
Se beden Got,datdatvvcrcbevvart,
Des fehadden begunt,
Hen voren fein derftundt,
Do fe to Rome qvomen
Unde lofungeorer f linde nomea
Van deine Pavvefe Sergio
Vor fine fünde opfferde he do
Sancten Peter vvat he in finen lande
Eygenes hadde bi der Gande.
De Pavves gaf öme rike gift
Düre hantfefte unn fchone ferift,
Dat et folde blyven ftede
Wat he gebuvvet hedde,ederdede,
Up finen eygen vor bas roej
Dat ok nach "geiftliker e (a)
De Frovven vvitte kleider drogen,
Defek to finen fliehte vvolden fügen»
Des neyn fede vvas dennoch do.
Dat behelt he van Pavves Sergio.
He gaf öme noch herlike gift,
Allö mek Taget de ferift,
Tvviger hilgen gebeyne,
jnnoctntius heit ör eynei
De ander Anaßatiuswas genant,
Tvve hilge Pavvefe vvol bekaac
To Rome hir bevoren,
De der Forfte hochgeboren
Mit
RHYTHMICVM
f. Daß er Gott feinen SchöpferSalt halten in großer ehr-,Und immermehr vor äugen-,Undjhme willig dienfl erzaigtn*Mit vil gutes das ße thet
tC, An allmufen und gebett*Das bedauchtße alles kfein*Anjhrem hertzen reimWann aUjhrßnn undgedanckjtAlles nach großem lobfehwang*
IJi • Mit beten Jfpadt and fr/t*Trattßejhrem Herren zu*Daß er ftijftet ein geßiffiVon Jungfrawen* und es fo berichteAls diß es Gott vvol gezeme*
^°* Und er von Gott den lehn neme*Da Gottes leb und ehretTaglich und allweg jnnen vvert tDes was der heylig Geiß geleiteDen Fürßen fandt ße bereit ,
2J« Wes die Fravve begeret*Schon erße desgevveret.Und vvas ße dacht zu thün ,Detftijftes er btgundIn zweier heiligen ehr*
3°? Man fugt daß der ein wer
Johans baptißa\* der ander Steffanus ,Da ers beguttntn hett alfus.Zu Brunteshufcn vßfeinem eigentum%Dawolt er ziehen nach Rohm*
Jf« Mitjciner fravven Bidefart*
Sie baten Goet daß vonjme bewart (Wurde-, desße hatten begonnen*Hinzogen]ße mit Wonnen.Daßegehn Rhom kamen ,
4.O, Undlöfitng jhrer Sund nahmen*Von dem Bapß Sergio*Vor feine Sund opffert er doSanol Petro-iVvas er in feinem landeEygens hat an der Gande *
4 J , Der Bapflgabjhme reiche gift ,levvre handtfeßifihönt Jchrifft*üaßesfolte bleiben ßedt*Was ergebavvet hett oder thetfßfeinem eygen vorbaß mehe*
f 0 • Daß auch nach geißlicher ehe
Die Fravven weife kleider trüge» ,Dießch zu feinem ßißt vvoltenfugen*Des noch kfinßtt vvas alldo *Das ei langt er von Bapfi Sergio*
ff. Er gabjhme nochherrlicher giffi ,So mirgefagt hat diegefchrißt *Zweier Heiligengehein ,Innocentius hieß der ein *Der ander Anaßaßus ward genannt*
»°. Zwen heylige Bäpß vvol trkandt 1Zu Rhom hiebevorn *DicderFurß hochgebor»
Mit
["] £cßcottftiwko»!5K>ju.s> ut fupra.