Druckschrift 
3 (1711) Continens XLII. Autores Scriptave, [!] Religionis Reformatione Anteriora, Qvibus Res Brunsvigo-Luneburgensium Et Vicinarum Regionum ... Nonnulla Etiam Estensia; Leges Item Complures Antiqvae Saxonum Inferiorum, Et Monumenta Historica ... Exhibentur : Accessit ... Index ... Totius Operis ...
Entstehung
Seite
6
Einzelbild herunterladen
 

6 GHRONICONj

De tit öne beiden was gar lank.

Uns fecht ok up einen ende

Des htren Karies Lejende ,

linde heeynes aldar to Saften wart»

Makede eine michele (g) hervart

Ut van Wormefe-, unde iek vormat»

Dat he den Mers-Berch befat;

Up der Borch eyn Afgot was

Den de Saften heiten > alfo ek las,

Ermenful, deBorch undedeFeften

Gewan ok de Koning to leften ,

linde verftorte dar fünder fpott»

Beyde de Borch unde den afgot.

Des landes he ok vil me gewan»

Das ek alle nichten kan

Sagen hir befünderen

De ere unde dat wonder,

Dat Gott dike mit öme dede

Dorch fin reyne gebede.

Unde is allent hie to beqveme»

Vil wol dat to redene teme»

Wer ets hedde mer befereven,

So weret nu bi dancken bleven >

Et were ok gar ane matc;

Dorch dat ek et bliven late.

Cap, III. Der Forfte vor Koning Karle qvam

Dike,wor he finen hof vornam»

Vorborgen an fiilker wife»

Dathealmofen unde fpife

Van finer taffeien untfenk»

Uppe dat he feye alle dink,

Wat fake dat et were;

Dat öme der Koning fo herc

Anefacht to allen tiden.

Ok wart to beiden fiden

To eyner tit vorfünetde/«V/#

Under den Forden beyde >

Dat ön Koning Karl an finen Hove

Plach, (Mo he fach,Goddelove

Undemannichvalt finer ere >

Wat Chriftlik glove were.

Dargafokto vollen raht»

Andeme alledögent untfprungen hat>

De vil here hilge Geift

Rechte hülpe unde volleift.

He gaf öme fines lechtes fchin

Dat dat fchlapende herte fin

Van der düfternifli* dede flan >

Rechte alfam fich tede underdan.

De werde Koning Karlen dede

Na finer döget gerede,

De hilge Geift öne ok vorwan,

Dat der werde heidenfehe man

De hilgen dope to left umfing ;

Aldar Karl de Koning

Frolikcn fin gevadder warti

Na Chriftliker döpes art.

Hertoge ut Saflenlanc

Der

RHYTHMICVM

Die Zeitjne beyden was gar lang;Uns fagt auch an einem ende-)

6o. Des berren Karls Legende ,

Wie er eines allda zu Sachfen vvartjMacht ein merekliche Herrfitrt »Ah* von Wormbst und /ich vermaßtDaß er den Merfenberg befaß.

Cf. Uff der Burgk^eiu Abgott was »Den die Sachfen hiefen-, als ich laßtJrmenful, die Burgk^ und Teßen-,Gewann auch der König z,uletßen >Und verßort alles mit all fonder jpotty

"0, Beyde die Burgkjund den Abgott,

Des landts er auch vil mehr gewan>Wachs ich alles nit nennen kan*Sa^en hie befindenDie Ehr und das fpunder

7f Das Gott oft mit ihme thettDurch fein reines gebettWie es alles hiez.u kernetDavon wol vil Zureden gcZempUDer es da hett mehr befchrieben j

go. So wer es nun bey gedencken blieben %Es were auch gar one maßtDarum ichsjetZt bleiben laß,

l, Cap. III. Der Fürß vor König Karl kam.Oft-, wo er feinen HoffvernamtVerborgen in folcher weißtDaß er allmofe und fpeißt

f. Von feiner taflen empfingetDa er auch [ehe alle dinge tWas fachen daß es weretDaß )hne der König alfifehrAnfocht in allenßtten->

10, Auch war dt z,u etlichen Zeiten^Zu einer weil vtrftinet die Vehdt >Under den Fürßen beyde tDaßjhn Konig Karl an feinen HobLude j da er jähe Gottes lob 1

If. Und mannichfalt fein ehret

Und was Chrißlicher glaub wert.Dar zu gab auch vollen raht jVon dew alle tugendt urfrung hat jDarz.it der heylig Geiß

20. Reiche hulff und folge leifi -,

Er gab im feines lichtes fcheintDaß das fchlafende hertZefeintVon der finßernußthet fchlahntRecht als ein ander Underthan.

2f. Der werde König Karljn thetfNach feiner tugendt geräth 1Der heylig Ceißjne auch vermantDaß der werde heydni/ch man-»Den heyligen tauf znletfi empfingt

JO. Allda Karl der Co'ning

FrÖlichtn fein gevatter wardt >

Nach Chrißlichci tauf es art.

* Widekindt wardt er da genannt »

Der

[f] Michelzü magnus. \fi] flach eft pflegtebeneaccipicbät.

» Olim ante baptifnmm Nicklieiro, ut hie Poch fabu^lanir vid. prolog. v, no«