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Franziskanerkloster und Missionsmuseum zu Dorsten i.W.
Entstehung
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gekehrt. Da die Kirche jedoch gefchloffenwar, konnte er keine öffentliche Tätigkeitausüben. Nachdem dann im Jahre 1887 dieRegierung die. Erlaubnis zur Rückkehr erteilthatte, konnten die Ordensleute das Klofterwieder beziehen. Im Spätfommer diefes ]ah=res kamen fie an, einzeln und in aller Stille;entfprechend dem Wunfche der Regierungunterblieb jede feftliche Veranftaltung. DieOrdensleute nahmen die altgewohnte Tätig=keit wieder auf und führten das Haus einerneuen Blüte entgegen. Ihre Zahl nahm jähr=lieh zu. Das alte Gebäude genügte baldnicht mehr und erwies fich zudem als ge=fundheitswidrig. Es wurde daher im Jahre1902 abgebrochen, um in der heutigen Formwieder aufgebaut zu werden. Nur Kirche,und Hintergebäude blieben ftehen. Gleichnach dem Kulturkampf erhielt der Konventauch wieder ftudierende Kleriker, wie dasbis zu Anfang des 19. Jahrhunderts ftets ge*wefen war. Im Jahre 1914 waren es- 43Studenten, die fich dem Studium der Philo»fophie und der Theologie widmeten.

Beim Ausbruch des Krieges zählte dasKlofter 90 Mitglieder; mehr als 60 habenam Kriege teilgenommen, 14-find gefallen.