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Franziskanerkloster und Missionsmuseum zu Dorsten i.W.
Entstehung
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in der Gefchichte des Klofters. als eine neueBauperiode anzufehen. Um 1705 wurde dernördliche Flügel bis zum Weftgraben ver=längert; etwas ipäter fielen aber Scheune undStallungen des Klofters einem Brande ander Lippeftraße zum Opfer. Die Zahl derKonventsmitglieder wuchs von Jahr zu Jahr,fodalj 1709 abermals ein Erweiterungsbaugefchaffen werden mußte- Man verband denvorher erwähnten am Weftgraben entlangmit dem Gymnafium. Es ift der Bau, inwelchem fich heute das Mufeum befindet.Um das Jahr 1730 erhielt die Kirche denheutigen Dachreiter. Anfangs der 30er Jahrewurde ferner der auf dem Wallgraben fte=hende Ueberbau, fowie auch das an derSüdoftecke der Kirche fich befindende Coe=meterium errichtet. Von den kriegerifchenEreigniffen des Jahrhunderts wurde auch dieStadt Dorften und der Franziskanerkonventbetroffen. Ueber die Franzofen, die vomNovember 1741 bis zum Äuguft des folgen*den Jahres Dorften befet^t hielten, urteilt derKl öfter ehr onift mit fcharfen Ausdrücken. Alleunteren Räume des Klofters wurden teils alsProviantmagazin, teils als Lazarett benutzt.Nur mit Mühe konnten die Ordensleute für