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Werden, fowie auch auf Teile von Jülichund der Graffchaft Mark erftreckte. Sie wa=ren beim Volke als Prediger und Beicht«väter außerordentlich beliebt. Unter den Pa=tres befanden fich außer den genannten P.Antonius von Raesfeld noch ein P. Bernar=dus von Raesfeld und P. Lambertus vonOer.Aus denfelben Gegenden, wo die Patres tätigwaren, erhielt das Klofter auch durch dieWohltätigkeit der Bevölkerung feinen Unter*halt; auf diefe waren alle Obfervantenklöfterangewiefen, da fie weder Liegenfchaften nochRenten haben durften. Das Einfammeln derAlmofen in Naturalien wurde auf den fo=genannten Terminen beforgt.
Für die jungen Ordenskleriker beftandim Klofter eirr philofophifcher Kurfus, derfpäter auch den Äbfolventen des Gymnafi*ums zugänglich gemacht wurde und erft imAnfang des 19. Jahrhunderts durch die Un=gunft der Zeitumstände ein Ende fand.
Das für 'andere deutfche Territorien fofolgenfchwere 16. Jahrhundert ließ die StadtDorften im allgemeinen unbehelligt. Dagegentraten zwei Dorftener Franziskaner in benach=harten Städten gegen die Reformation auf,P- Georg in Wefel und P. Johannes von