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Gefchichte ihrer Klöfter fo innig verwachfenmit den Schickfalen der Städte, in denen fiewohnen.
Nach Dorften kamen die Franziskaner(fie gehörten zum Reformzweig der Obfer=vanten) im Frühjahr 1488, aus den benach=harten Niederlanden berufen von den Bür=germeiftern, Schöffen und Ratsherren derStadt. Den Anftoß hatte der Bruder desRitters Goswin von Raesfeld auf dem nahenOftendorf gegeben, der unter dem NamenP- Antonius als Guardian in dem Obfervan*tenklofter zu Leyden lebte. Es war ihm ge=lungen, eine Fehde zwifchen feiner Familieund der Stadt Dorften beizulegen und denbereits begehenden Plan der Gründung ei=nes Klofters feines Ordens zur Reife zu brin=gen. Viele Wohltäter, vor allem der benach»barte Adel, haben zum Bau der Kirche und•des Klofters beigetragen." Außer der Familievon Raesfeld werden genannt die gräflicheFamilie von Schauenburg in Gemen, dieadeligen Häufer von Oer, von Heyden undvon Loe. Am meiften trug jedoch die StadtDorften felbft bei. Sie fchenkte die alte Mag=dalenenkapelle, im Volksmund Hofpital ge*nannt, ferner drei Häufer und einen noch