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Abth. 1, Das Alterthum Bd. 5 (1878) Von Augustus bis zum Untergang des weströmischen Reiches : (30 v. Chr. bis 476 n. Chr.)
Entstehung
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Einundfünfzigstes Kapitel.

Kurzer geographischer Umriss des römischen Kaiser-reichs und der ihm benachbarten Länder in Europa,Asien und Afrika.

mI. Das römische Kaiserreich. §. 354. Besitzungen in Europa. §. 355. Be-sitzungen in Asien. §. 356. Besitzungen in Afrika. II. B enachbarteLänder. §. 357. In Europa. §. 358. In Asien und Afrika.

I. Das römische Kaiserreich.

§. 354.Besitzungen in Europa.

Die Grenzen des römischen Reiches von Augustus bis. 47(5 n. Chr.(fast immer dieselben, nur einige Male auf kurze Zeit verändert) waren :in Europa Rhein und Donau, in Asien der Euphrat, inSyrien die Sandwüste, und in Afrika gleichfalls die Sand-wüste. Auf diese Weise umfasste das römische Kaiserreich die bestenGegenden Europas, Asiens und Afrikas um das Mittelländische Meerherum und an den Küsten des Atlantischen Oceans.

Die Besitzungen desselben in Europa waren ;

I. Hispania. Grenzen: Pyrenäen, der Ocean, das MittelländischeMeer. Hauptnüsse: Minius (Minho), Durius (Duero), Tagus (Tajo), Anas(Guadiana), Baetis (Guadalquivir) und Iberus (Ebro). Gebirge (ausserden Pyrenäen): Idubeda längs des Iberus und Orospeda (Sierra Morena).Provinzen: 1) Lusitania (h. Portugal); Grenzen: im Norden der Du-rius, im Süden der Anas. Hauptvölker: Lusitani, Turditani. Hauptstadt:Augusta Emerita. 2) Baetica; Grenzen: im Norden und Westen derAnas, im Osten das Orospeda-Gebirge; Hauptvölker : Turduli und Ba-stuli; Hauptstädte: Corduba (h. Cordova), Hispalis (h. Sevilla), Gades(h. Cadix), Munda. 3) Hispania Tarraconensis, welche das