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1372 zu verbieden, so hain wir doch mit unsen brieven ind boiden alle vur-dernisse ind hulpe darzfi gedain, die wir moichten ind vorfc gerne doinwillen ure homechtigeit zu lieve, ind eynen van den gevangenen geschicktin unse stat eyme Augustyne die bezalinge van der schetzinge zu doin,zerstünt so balde wir dat vriesschen, denselven uren man hielden yemzu behelpen, ind die 1000 güldene, die he bezalen soilde, hinder unsgelaicht haven zu verbeiden urre genediger antwerden uns up die brieveumb die geschichte uch gesant zu schryven, so wat ir mit manne indgelde gedain haven weult, dat wir dat willencligen ind uch zu danckedoin moichten, as wir uch dat allit in unsen brieven kleirlichen ge-schreven hadden, die wir meynen, dat ir nu wail haven siielt, in deserind in allen anderen sachen zu begeren alleweige zu doin, dat wirweenden, dat untfencklich syn moichte.Datum etc.
Aus den Missiven Nr. 1, f. 35.
Nr. 569.
Der Kölner Kath berichtet an die Stadt Brügge bezüglich eines durch
Hilger vom Stave gegen Brügger Kaufleute verübten Angriffes.
(1372, gegen Ende.)
Vruntliche groesse etc. Lieve gemynde vrunde. Uch genoege zuwissen, dat dry van uren porteren wandelende van urre stat zu unsersteede wart, yre koumenschaf ind andere sachen zu dryven ind zii schaffen,as wir verstanden haven van etzligen ballingen, van urme landeversien ind verspiet wurden heren Hilger vanme Stave ritter ind under-saisse des hertzoigen van Guylge, de up sy warde ind do sy van Berc-heym zu unser stat wert ryden, up dem weige sy vienck ind mit yemvoirte in dat larit van Guyige, sy up 1000 güldene zu schetzen, ind umbdie zu bezalen eynen van yn geschickt*) in unse stat eyme Augustyne diebezalinge zii doin, ind asbalde wir dat vriesschen umb urre liefden willeden guden luden zii behelpen ind die bezalinge zii hinderen, denselvenalso geschickt viengen ind in unser stat halden mit den 1000 gülden,die hinder uns zii leigen, umb zii versien, wat ir damit gedain havenwilt, ind daynne anders nyet zii meynen, dan dat eyne stat der anderrein gantzen truwen billigen doin sal, ind herenboyven noch liever uchzu doin unse ernstliche brieve mit unsem boiden an den durluchtigenvursten den hertzoigen van Guylge, in des lande die angrift geschietind des undersesse he is, ind an heren Hilger desgelychs geschickt
') geschickt fehlt in der Handschrift.