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4 (1870)
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heirschaf schuldich zii doen, alrekunne argelist in desen dingen uyss- 1365gescheiden. In Urkunde ind stedicheide des so hain ich myn eygeningesiegele an desen brief gehangen ind hain vort geheden zu eynremeirre Sicherheit ind stedicheit ind getzuyge alre dinge vurscreven mynebrudere, maige ind vrunde vurgenant, dat sy der vurscreven herreurichtere, scheffene, raide ind anderre bürgere der stat van Coelne ledigemanne worden syn, ind dat sy sich verbunden haint zu allen den puntenvurscreven gelicher wys, as ich selver darrar verbunden byn, ind datsy yre ingesiegele mit mir an desen brief haint gehangen. Ind wirFrederich van Rynberg, Lodewich Walpoide, Roilman Walpoide, rittere,Goedart Walpoide knape, gebruedere, Wilhem Waebe van Lernen, Ar-nolt van Sweppenberg, rittere, Johan van Pouche, Eoibsaim van Mereu-berg, knapen, ergien ind bekennen, dat wir umb beden wille herenPrederichs uns brueders, maigs ind vruntz vurscreven ind yme zu be-helpen, dat he syus vurscreven gevenckenisse quyt worden is, ledigemanne worden syn ind blyven solen alle onse levedage ind allet datdoen, dat vurscreven is, ind dat ledige manne yrem rechtem heirschafschuldich syn zu doen, ind des zu eyme Urkunde ind stedicheit so hainwir ouch onse ingesiegele an desen brief gehangen.

Gegheven in den iaren unss heirren dusent druhnudert vunf indseistzich, des nyesten godestagis na dem soudage, as man syugt iulatyn iubilate.

Nach dem Original im Stadt-Archiv. Das erste Siegel, vier Windmühlenflügelim Felde, hat die Umschrift: S. Vrederici Walpoide militis, das zweite, ein Quer-balken im Felde: S. Friderici militis de Rynberg, das dritte, vierte und fünfte demersten gleich, das sechste, dreigetheilter Schild, oben zwei Figuren wie ein H, inder Mitte ein spitz verschobener Querbalken, unten zehn Schindeln: S. WilhelmWabe militis, das siebente, zweigetheilter Schild, die obere Hälfte unten gezackt,in der unteren vier Wecken: S. Arnoldi de Suepenborg, das achte, acht Weckenim Felde: S. Johannis de Pouche, das neunte, ein Hund im Felde: S. Cunrat Ru-besam, das zehnte, drei Judenhüte im Felde: S. Rorich van Merinborg.

Nr. 439.

Die in dem Streit zwischen der Stadt Köln und Göddert von Bongart,Slepgin von Kintzweüer und Wilhelm von Bongart gewählten Schieds-richter verpflichten sich, bis zu einem bestimmten Termin den Schied-spruch zu fällen. — 1365, 9. Mai.

Allen luden, die desen intgheinwordigen brieff aen stielen sien offhören leeseu. Wir Werner van Bredenbeent, Bernart van Kintzwilre,rittere, Constantin van Lisenkirchen rentmeister ind Gerart van Benesys,