VI. Die Münzer-Hausgenossenschafl
Philippus') der zweyde van gotz genaden Komischer koenynckvnd zu allen zijden nierer des Rijchs, die bescheydenheit der koe-nyncklichen hokeit pliet alzijt zo bieden lichten willen, den begeirtenyrre getruwen, ind zo geuen weirliche achte ind vlijsliche wirekongezo yrre nützicheit. Hernmb sullen wissen alle getrnwen vnss tgain-wordigen Eijchs ind vnser nakoemlinge, dat zo vns komen syntetzliche Muntzere van Coelne van wegen yrre geselsckaft, die huysge-noissen genant synt, Ind haint vns eyn priuilegium gezeunt, dat vnselieue forste. Adolph Ertzbuschoff zo Coelne na vnser koenyncklichersaluingen, de vns zo Aiche geschach, do wir zo Andernache komenwaren, yn gegeuen hadde, darnp dat he neit aslange he leifde nochonch yeman synre nakoemlinge yrre geselschaff vmmerme eynchenMuntzer zovoegen odir setzen sullen, As vurmails he ind sijne vurfairen Ertzbuschoffen der kirchen zo Coelne boynen recht zo doinplagen, as dat beuunden is, Ind baden ernstlichen, dat wir die ver-lenunge Ind des vurg. kijfs vpdracht stede halden ind die mitvestinge vnser macht zo bestedigen. Her zo hain wir ouch vernoy-men, dat die selue Muntzener genant huysgenoissen, Aslange as sijdeme Muntzmeistere, die van des Ertzbuschofs wegen van Coelnegesät is, na rechte der Muntzen vnderdenich weren, dat sij dan zogeyns Ertzbuschofs of yemantz anders tgainwordicheit vssgeheischtwerden, off vur yme in eynche sache gezoigen sullen werden, Be-halden deme Ertzbuschoff sijns rechten. Herumb sijn wir gar geneicht
Nach einer im städtischen Archive befindlichen Copie mit der Aufschrift:»Copia priuilegü regalis super monetariis.«