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Nr. 364.
Der kölner Rath schreibt an den Herzog von Geldern, dass er demHermann von Goch drei Wochen Geleit gebe. —1397, 16. November.
Duci Gelrensi.
Unsen willigen deynst vurgescreven. Hogeboiren fuyrste, leve 1397herre. As ir uns eyver nu gescreven liait van urme lieven raide inddeynere herren Herman van Goch, we uch an unser antwerden ufleste gesant uch van synen wegen nyet wal engenoyge etc., han wirwail verstanden ind begeren ure gnade darup zo wissen, dat wirmeynten, dat uch daan wail genoegt seulde haven, nadem wir uchgescreven hatten ind van uch begerende waren, dat ir ure gesworenmit herren Hermanne in unse stad darby schicken weult, umb zobesien, dat de Sachen ind ander Sachen, der uns zo uch noit is, naynhelt' des verbontz ind sulger anderer vruntschaf tusschen uren gnadenund uns liegende moechten gutligen heengelacht werden, desselven wirouch noch hudes taigs begeren, gelych wir zo anderen ziden etzweducke me gedan han. Ind geven dartzo uren geswoiren und hernHermanne unser stede vurwarde und velicheit bis nu up unser vrauwendach conceptio, umb de Sachen zo wenden also, as vurschreven is,ind wat uch des genoycht, des wilt uns mit desem boden ure gutligeweder don scriven.
Datum feria sexta post Martini episcopi, (1397).
Aus den Copienbüchern, Nr. 3, f. 8.
Nr. 365.
Der kölner Rath bescheinigt, dass der Herr von Cranendonck für die
gegen kölner Bürger verübte Gewaltthat Genugthuung geleistet
habe. — 1397, 26. November.
Wir burgermestere, rat ind andere bürgere der stat zo Colne doynkund allen luden, also as der edel iuncher Wilhelm van Mielberg,herre van Sebenburgen und van Cranendunck, umb liefden ind bevel-nisse unser lever geduchtiger vrauwen hertzoginnen van Brabant etc.aliutligen lois ind ledich wedergeven halt unsen samenburgern, mitnamen Johanne van Hoeyngen, Jacob van der Groven, Johan Nuymart