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Totentanz.
Judith. Ich bin nicht grausam, aber ich verstandes nicht besser! ... Du darfst nicht reisen!
Allan. Ich muß!
Judith. Dann reise! . . . Aber gib mir ein An-denken!
Allan. Was habe ich zu geben?
Judith [mit tiefernstem Schmerz]. Du! . . . Nein,das ertrage ich nicht! [Schreit und faßt sich vor dieBrust.] Ich leide, ich leide . . . Was hast du mit mirgemacht? ... Ich will nicht mehr leben! — Allan, gehnicht; nicht allein! Wir wollen zusammen gehen; unddann nehmen wir die kleine Schaluppe, die kleine weiße
— und dann segeln wir hinaus, aber mit fester Schot
— es weht gut — und dann segeln wir um — draußen,ganz weit draußen, wo es kein Klebekraut und keineQuallen gibt — Was? Sprich! — Aber wir hätten dieSegel gestern waschen sollen — sie müssen ganz weißsein — ich will in dem Augenblick etwas Weißes sehen
— und dann mußt du mich auf den Arm nehmen undmit mir schwimmen, bist du müde wirst — und dannsinken wir — [wendet] . . . Das ist stilvoll! viel stilvollerals hier traurig herumzulaufen und mit Briefen zu intri-gieren, die Vater erbricht und mit denen er uns ver-höhnt! Allan! [Sie faßt ihn bei den Armen und schütteltihn.] Hörst du?
Allan [der sie mit glänzenden Augen betrachtet hat].Judith! Judith! Warum das nicht früher?
Judith. Ich wußte es ja nicht; wie konnte ich sagen,was ich nicht wußte?
Allan. Und nun muß ich von dir fortreisen! . . .Aber, das ist doch das Beste und das Einzige! ... Ichkann nicht mit einem Manne wetteifern . . . der. . .
Judith. Sprich nicht vom Oberst!
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