[Allan sitzt am Schreibtisch und rechnet. Judithkommt zur Hintergrundtür herein; sommerlich gekleidet,kurzes Kleid, Zopf auf dem Rücken, den Hut in dereinen Hand, die Tennisrakette in der anderen. Sie bleibt inder Tür stehen. Allan erhebt sich, ernst und achtungsvoll.]
Judith [ernst, aber freundlich]. Warum kommst dunicht zum Tennis?
Allan [schüchtern, bekämpft seine Bewegung]. Ichbin so beschäftigt.. .
Judith. Hast du nicht gesehen, daß ich das Radgegen die Eiche und nicht von der Eiche abgestellt hatte?
Allan. Doch, das habe ich gesehen 1
Judith. Nun, was bedeutet das?
Allan. Das bedeutet... du willst, ich soll kommenund Tennis spielen . . . aber, meine Pflichten ... ich habeProbleme zu lösen . . . und dein Vater ist ein sehr strengerLehrer...
Judith. Liebst du ihn?
Allan. Ja, das tue ich! Er interessiert sich füralle seine Schüler . . .
Judith. Er interessiert sich für alle und alles. —Willst du kommen?
Allan. Du weißt wohl, daß ich will — aber ichdarf nicht!
Judith. Ich werde Papa um Urlaub bitten!
Allan. Tu's nicht! Dann wird man nur darüber reden!