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Totentanz
Seite
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Erster Teil.

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hinaus; stolpert zwischen den Möbeln, als ob er schlechtsähe, und steckt auf der Chiffoniere einen Kandelaber mitsechs Lichtern an! Bekommt die Lorbeerkränze zu Ge-sicht, nimmt sie und geht ans Fenster, aber kehrt um.Faßt die Pianodecke und hüllt die Kränze vorsichtig darinein; nimmt Stecknadeln vom Schreibtisch und heftet dieEcken zusammen, und legt alles auf einen Stuhl.

Geht zum Piano, schlägt mit den Fäusten auf dieTasten; schließt die Klaviatur und wirft den Schlüsselzum Fenster hinaus. Darauf steckt er die Lichter aufdem Piano an! Geht zur Etagere; nimmt das Porträtseiner Frau, betrachtet es und reißt es entzwei, wirft dieStücke auf den Boden. Das Fenster rüttelt an den Haken,und er wird von neuem erschreckt.

Darauf, nachdem er sich beruhigt hat, nimmt er diePorträts des Sohnes und der Tochter, küßt sie flüchtigund steckt sie in die Brusttasche. Die übrigen Porträtsfegt er mit dem Arm herunter und schiebt sie mit denStiefeln auf einen Haufen zusammen.

Dann setzt er sich müde an den Schreibtisch undfaßt sich ans Herz. Steckt den Schreibtischleuchter anund seufzt; starrt vor sich hin, als ob er unangenehmeGesichte sähe.

Erhebt sich und geht an die Chiffoniere. Öffnet dieKlappe und nimmt einen Stoß Briefe in blauseidenemBande heraus; wirft sie in den Kachelofen; schließt dieChiffoniere.

Jetzt klopft der Telegraph ein einziges Mal und wirddann wieder still. Der Kapitän fährt in Todesangst zu-sammen und bleibt mit der Hand auf dem Herzen lauschendstehen. Aber da er nichts mehr vom Telegraphen hört,lauscht er nach der linken Tür. Geht dahin, öffnet sie,tut einen Schritt hinein; kommt mit einer Katze auf dem