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Totentanz.
tigt! . . . Aber, hast du gesehen, seit der Tod ihm seinZeichen aufgedrückt, hat er eine Würde bekommen, dieihn erhebt; und es ist möglich, daß er mit dem neuge-weckten Glauben an die Unsterblichkeit einen anderenBlick aufs Leben bekommen hat.
Alice. Du betrügst dich! Er sinnt Böses! Undglaube nicht, was er sagt, denn er lügt überlegt! Under kann die Kunst der Intrige wie keiner.. .
Kurt [betrachtet Alice]. Alice! Was ist das? Dubist in diesen beiden Nächten grau geworden!
Alice. Nein, mein Freund, das bin ich längst ge-wesen; es ist nur, weil ich unterlassen habe mein Haarzu dunkeln, seitdem mein Mann tot ist! FünfundzwanzigJahre auf Festung . . . weißt du, daß dies in früherenJahren ein Gefängnis gewesen ist!
Kurt. Ein Gefängnis! Die Wände sehen so aus!
Alice. Und mein Teint! Sogar die Kinder kriegtenhier Gefängnisfarbe.
Kurt. Ich kann mir kaum vorstellen, wie Kinderhier in diesen Mauern spielen können.
Alice. Es wurde auch selten gespielt! Und diebeiden, die starben, vergingen aus Mangel an Licht!
Kurt. Was, glaubst du, steht uns jetzt bevor?
Alice. Der entscheidende Schlag, gegen uns beide!Ich sah einen wohlbekannten Strahl aus seinem Augeleuchten, als du das Telegramm von Judith vorlasest.Der hätte sie natürlich getroffen, aber du weißt, sie istaußer Schußlinie, und der Haß schlug auf dich nieder!
Kurt. Was, glaubst du, beabsichtigt er mit mir?
Alice. Schwer zu sagen, aber er besitzt eine un-glaubliche Fähigkeit, in fremden Geheimnissen zu schnüf-feln . . . und du hast ja gesehen, wie er den ganzengestrigen Tag in deiner Quarantäne lebte, wie er aus