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Erster Teil.
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Kurt. Ich habe es geargwöhnt, aber nicht gewußt!Das war er!
Alice. Wie du, in vollem Vertrauen zu meinemManne, ihn als Friedensmakler zu deiner Frau sandtest,fing er eine Tändelei mit ihr an und lehrte sie den Kniff,wie sie die Kinder erhalten könne!
Kurt. Oh Gott! . .. Oh Gott im Himmel!
Alice. Da haben wir eine neue Seite von ihm!
[Schweigen.]
Kurt. Weißt du, daß er heute nacht ... als erglaubte, er würde sterben . . . mir ein Versprechen ab-nahm, daß ich an seine Kinder denke!
Alice. Aber du willst dich doch nicht an meinenKindern rächen?
Kurt. Indem ich das Versprechen halte! Ja! Ichwerde an eure Kinder denken!
Alice. Das ist wirklich die größte Rache, die dunehmen kannst, denn nichts verabscheut er so wieEdelmut!
Kurt. So kann ich mich für gerächt halten, ohnemich zu rächen!
Alice. Ich liebe die Rache als Gerechtigkeit, undes gelüstet mich, zu sehen, wie die Bosheit ihre Strafeerhält!
Kurt. Du stehst da noch.
Alice. Da werde ich immer stehen, und an demTage, an dem ich einem Feinde verzeihe oder ihn liebe,wäre ich eine Heuchlerin!
Kurt. Alice, es kann eine Pflicht sein, nicht alleszu sagen, nicht alles zu sehen! Die nennt man Nach-sicht, und die haben wir alle nötig!
Alice. Nicht ich! Mein Leben ist offen und klar,und ich habe immer mit reinen Karten gespielt!