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Totentanz
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Totentanz.

Kurt. Ja!

Der Kapitän. Ich will es unmäßig haben, sonstlohnt's nicht! Ein Mann muß seinen Becher stehen!

Kurt. Um auf die Nachbarn hier auf der Inselzurückzukommen! Meine Stellung bringt mich mit allenin Berührung . . . und das Kreuzen wird wohl schwerwerden; wenn man sich auch nicht in die Intriguen derLeute hineinziehen lassen will, man gerät doch hinein.

Alice. Geh du nur zu ihnen; zu uns kommst duimmer wieder, denn hier hast du aufrichtige Freunde!

Kurt. Ist es nicht schauerlich, allein mitten zwischenUnfreunden zu sitzen, wie ihr?

Alice. Angenehm ist es nicht.

Der Kapitän. Es ist durchaus nicht schauerlich. Ichhabe mein ganzes Leben lang nur Unfreunde gehabt,und sie haben mir geholfen, statt mir zu schaden. Undwenn ich einmal sterben werde, kann ich sagen: ich binniemandem etwas schuldig, und ich habe niemals etwasgeschenkt erhalten. Jedes Stück, das ich besitze, habeich mir erkämpfen müssen.

Alice. Ja, Edgars Laufbahn ist nicht auf Rosen ge-gangen ...

Der Kapitän. Auf Dornen und Steinen, Flintsteinen ...aber die eigene Kraft? Kennst du die?

Kurt [einfach]. Ja, deren Unzulänglichkeit lernteich vor zehn Jahren einsehen.

Der Kapitän. Dann bist du ein Tropf!

Alice [zum Kapitän]. Edgar!

Der Kapitän. Ja, er ist ein Tropf, wenn er nichtdie eigene Kraft besitzt. Es ist allerdings wahr, wennes mit der Mechanik zu Ende ist, so ist nur eineSchiebkarre aufs Gartenbeet zu schieben; aber so langedie Mechanik hält, muß man treten und schlagen, mit

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