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Bruder Rausch : Facsimile-Ausgabe des aeltesten niederdeutschen Druckes (A) nebst den Holzschnitten des niederlaendischen Druckes (J) vom Jahre 1596
Entstehung
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unter den Mönchen, in der Anlage offenbar denendes niederdeutschen Druckes 2 (= B) entsprechend,in der Einzelausführung aber stark abweichend.Rückseite (l v ) leer; der Text beginnt 2r oben miteiner 3 Zeilen hohen E-Initiale und schliesst mitZeilelQvonBl. 10r. Darunter AMEN. «n"Getrücktzu Strassburg durch Marti/num Flach indemjaralsmanzalt|nach der geburt Christi.M. vc.| vnd .viij .jare.4°. lOunpaginierte Blätter,ohne Kustoden, Sign. AijAiiij BBiij. 32 Zeilenauf der Seite. Die Verse sind abgesetzt, die unge-raden Zeilen beginnen mit grossen Anfangsbuch-staben, Interpunktion fehlt, neue Absätze kenntlichgemacht durch das Zeichen «FI davor gelegentlichein Punkt. Einzig bekanntes Exemplar auf derHof- und Staatsbibliothek in München (P. O. germ.225/44); beschrieben von H. Anz, Euphorion4, 769, und im ndd. Jhb. 24, 94 mit M bezeichnet.

2. 1» Das Büchin (!) sagt Bru|derRauschen vnd was er wunders getribenhat in ai|nem kloster darin er. vij.jar seinzeit vertribe vnd gedie|net hat in aineskochs gestalt. Darunter zwei durch einenZwischenraum getrennte Holzschnitte, die bisauf unbedeutende Abweichungen denen derStrassburger Drucke (1 und 3) entsprechen, nurdass die Randleisten von 3 fehlen, lv leer; derText beginnt auf 2r mit einer 3 Zeilen hohenE-Initiale und stimmt zu 1. Schluss 10r (Zeile18): Sein genad vnd barmherzigkayt |Das wir got sehen in ewigkayt. Amen.