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1836 115 . Im Ganzen wurde der Holbein'sche Todtentanz,Originalausgaben und Kopien zusammengezählt, in 300Jahren etwa 100 mal aufgelegt.
Von den vielen entferntem Nachahmungen undSeitenstücken dieses Werks genüge es , den Züri-cher Todtentanz von Rudolf und Konrad Meyer inverschiedenen Ausgaben von 1650 bis 1704 (57 bis 61Kupferstiche in 4to); Pater Abraham a Sancta Clara's1730 in Brüssel gedruckten allgemeinen Todtenspiegel(mit 67 Kupfern in 12 mo ); die anonymen, zuerst bei Man-gold in Passau 1753 gedruckten und bei Ilger in Linzerschienenen geistlichen Todesgedanken (mit 52 Kupfernvon Mich. Rcntz, (in fol.); Cho do w iecky's moderni-sirten Todtentanz in 12 trefflichen Küpferchen (in 12™°)zum Lauenburg'schen Taschenbuch auf 1792; und FreundHein's Erscheinungen 116 in Holbein's Manier von J. R.Schellenberg, in 24 Kupfern (in8 v °) Winterthur 1785und Mannheim 1803, zu erwähnen, letztere mit erläu-terndem Text von Musäus in Prosa und Versen, worinman aber den geist- und gemüthvollen Verfasser derVolksmährchen nicht wiedererkennt: so über alle Maas-sen läppisch und schwülstig zugleich zeigt er sich indieser prosaischen Poesie und afterpoetischen Prosa. Indem 1833 in Stuttgart erschienenen Freund Hein da-